Ohne Maske und Reflektoren: Unsicherer Grüner schikaniert Autofahrer

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Selbstjustiz und unbeachtete Vorschriften: Quod licet Iovi, non licet bovi?

Ohne Maske und Reflektoren: Unsicherer Grüner schikaniert Autofahrer

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Zu einer Begegnung der anderen Art kam es am Dienstag in Wien-Neubau. Dort bog ein Autofahrer offenbar versehentlich falsch ab – und stieß ausgerechnet auf den grünen Bezirksvorsteher.

“Vurschrift is Vurschrift” – und die “MaHü” ist die heilige Kuh der Grünen. Die Aufteilung der beliebten Einkaufsmeile in der Mariahilfer Straße in eine Begegnungszone und eine Fußgängerzone ist ein Prestigeprojekt des grünen Wiener Verkehrsressorts. Entsprechend witzlos reagierte Bezirksvorsteher Markus Reiter, als er auf einen Falschabbieger traf.

Video-Duell nach Anhaltung ohne Anhalterecht

Wie oe24 berichtet, kam es daraufhin zu einer hitzigen Auseinandersetzung. Obwohl der Politiker als Bezirksvorsteher über keinerlei polizeiliche Anhalterechte verfügt, die über jene von Bürgern hinausgehen, soll er immer wieder seine Position ins Spiel gebracht haben, um die Dringlichkeit des Anliegens zu unterstreichen.

Irgendwann filmte er den BMW-Lenker, der seinen Fahrfehler ohnehin einsah und sogar Selbstanzeige erstattete, mit einer Kamera. Dieser revanchierte sich mit einem eigenen Video, welches das Verhalten des Bezirksvorstehers dokumentiert. Die Szene dauerte etwa sechs bis sieben Minuten an, ehe beide Parteien wieder ihres Weges fuhren.

Reiter missachtete offenbar Vorschriften

Dass bei den Grünen die Vorschriften und Empfehlungen teilweise situationselastisch auslegen, ist aber mindestens ebenso kurios. Nachdem bereits Verkehrsministerin Leonore Gewessler im Jänner ohne Reflektoren und Glocke erwischt wurde – Wochenblick berichtete – eiferte ihr der Stadtpolitiker jetzt nach. Denn auch Reiter war ohne eigentlich vorgeschriebene Katzenaugen auf dem Vorderrad unterwegs. Für dieses Vergehen können Behörden üblicherweise sogar ein Organstrafmandat in Höhe von 20 Euro einheben.

Aber auch sonst nahm es Reiter mit Vorschriften nicht so genau. Zwar ist bei Benützung eines Fahrrad das Tragen von Schutzmasken nicht vorgeschrieben. Allerdings soll er laut Zeugen dem Lenker diesem gefährlich nahe gekommen sein. Auf den Hinweis, dass es fahrlässig sei und Infektionsgefahr bestehe, wenn man ohne Maske dermaßen nah bekam, soll der Grünen-Politiker salopp geantwortet haben: “Ja, dann hast halt Pech gehabt!” Dabei setzt doch gerade die Junior-Regierungspartner auf Vorbildwirkung…

Blaue Kritik an grünem Krisenverhalten

Kritik am mutmaßlichen Verhalten des Bezirksvorstehers kam später auch vom politischen Mitbewerber. FPÖ-Vizebürgermeister Dominik Nepp wunderte sich über Reiter: “Das Letzte worauf die Wiener gewartet haben sind grüne Politiker, die unter Missachtung der eigenen Regeln bezüglich Mundschutz und Mindestabstand den Verkehr regeln.” Dafür gäbe es echte Polizisten, weshalb es “keinen Grünen-Hilfssheriff” benötige.

Apropos Grüne und Verkehr: Auch sonst sind die Freiheitlichen mit der Bilanz der auch in der Bundeshauptstadt mitregierenden Grünen nicht zufrieden. FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik kritisierte in einer Aussendung zahlreiche zusätzliche “Begegnungszonen, die niemanden interessieren”. Die Grünen, insbesondere Stadtparteichefin Birgit Hebein nützten die Krise “schamlos aus, um den Wienern in einer Nacht- und Nebel-Aktion nach […]ihre rein ideologisch motivierten Unsinnsprojekte aufs Aug zu drücken.”

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