„Reporter ohne Grenzen“ sehen jetzt in Österreich Journalisten stärker „bedroht“

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Pressefreiheit in Gefahr

„Reporter ohne Grenzen“ sehen jetzt in Österreich Journalisten stärker „bedroht“

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Laut einem Bericht der NGO „Reporter ohne Grenzen“, soll sich die Gesamtlage der Pressefreiheit in Europa weiter verschlechtert haben. Die Vorstandssprecherin der Organisation, Katja Gloger, teilte mit, dass sich unter Reportern immer mehr ein „Klima der Angst“ ausbreiten würde.

„Wer Journalistinnen und Journalisten pauschal zu Sündenböcken für gesellschaftliche Missstände macht, bereitet den Boden für Übergriffe, Attentate und sogar Morde“, meinte Gloger wörtlich. Es werde mittlerweile eine „systematische Hetze“ gegen Reporter ausgeübt.

Rechte Regierungen haben Schuld

Diese Haltung gegenüber Journalisten führe aber nicht auf unsachliche Berichterstattung oder anderes, insbesondere eigenverschuldetes, Fehlverhalten zurück. Vor allem in Ländern mit „nationalistisch–populistischen Regierungen“ werde der Hass angeblich proaktiv von „ranghohen Politikern“ entfacht. In diesem Bericht stand außerdem: „Zu den Regionen, in denen sich die Lage am stärksten verschlechtert hat, gehört Europa. Auch die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) sind auf der Rangliste nach unten gerutscht.“

Deutschland steigt fünf Plätze auf

Besonders verschlechtert habe sich die Lage für Journalisten in Österreich, der Slowakei und Serbien. Österreich wäre mittlerweile um fünf Plätze abgestiegen. Schuld hätte die „Beteiligung von Rechtspopulisten an der Regierung“, durch die eine „medienfeindliche Rhetorik und Drohungen gegen Medienschaffende stark zugenommen“ hätte. Deutschland sei hingegen zwei Plätze aufgestiegen. Dort hätte sich die Situation der Presse jedoch nicht verbessert, der Aufstieg ist auf die Verschlechterung anderer Länder zurückzuführen.

An der Spitze der Liste befindet sich Norwegen, Finnland und Schweden vor den Niederlanden und Dänemark. Schlusslicht bilden die Länder Turkmenistan, Nordkorea, Eritrea, die Volksrepublik China und Vietnam.

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