Schäden in Millionenhöhe: So dreist tricksen türkische Telefonbetrüger

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Falsche Kriminalpolizisten

Schäden in Millionenhöhe: So dreist tricksen türkische Telefonbetrüger

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Seit Monaten treiben türkische Telefonbetrüger in Wien und Linz ihr Unwesen. Jetzt veröffentlichte die Polizei Fotos von einem der mutmaßlichen türkischen Täter. Durch seine Betrügereien soll er als “falscher Polizist” bereits Schäden in Millionenhöhe verursacht haben! 

Er ist der Hauptverdächtige im Krimi rund um den Telefonbetrüger-Ring: ein besonders trickreicher, 35-jähriger Türke. Seine Betrugsmasche ist hinterhältig, seine Phantasie kennt keine Grenzen. Nach ihm wird bereits international aufgrund eines europäischen Haftbefehls gesucht.

Der türkische Telefonbetrüger:

Das Schema des betrügerischen Türken

An kultureller Kompetenz dürfte es dem Kriminellen nicht fehlen: Gezielt sucht er im Telefonbuch nach älter klingenden Vornamen, die auf Senioren schließen lassen. Anschließend ruft er seine nichtsahnenden Opfer mit einem Handy mit einer “verfälschten Nummer” an und gibt sich als Polizist aus.

Er versetzt Senioren gezielt in Angst

Dann rückt er mit einem Hütchenspieler-Trick an, der dreister nicht sein könnte: Er lässt seine Opfer glauben, dass Trickbetrüger hinter ihrem Ersparten her seien und versetzt sie dadurch gezielt in Angst. Der türkische Trickbetrüger soll in diesem Spiel nun der gute Polizist sein, der seine Opfer beschützt. Mehrere verängstigte Senioren folgten bereits den Anweisungen des vermeintlichen Polizisten und verloren dadurch Unsummen!

Sie geben sich als Freund und Helfer aus

Der Türke schickt daraufhin seine Komplizen zu den arglosen Senioren. Dreist: Sie behaupten, sie würden im Namen der Polizei die Wertsachen an sich nehmen und sicher verwahren. Nur so könnten die Trickbetrüger, denen die falschen Polizisten bereits auf den Fersen seien, sie ihnen nicht mehr stehlen!

Grenzenlose Phantasie

Nach ihm wird EU-weit gefahndet:

Die Polizei schreibt in einer Aussendung:
“Die Phantasie der Betrüger ist grenzenlos. In vielen Fällen wird telefonisch eruiert, wie viel Bargeld die Opfer besitzen. Oftmals gibt es auch vor der Übernahme des Geldes strikte Anweisungen und Anleitungen für die Opfer. Es gibt Geldübergaben bei den Wohnungen, aber auch im öffentlichen Raum (Bsp. unter einer Bank verstecken). Sehr viele Opfer berichten von einer
enormen Glaubwürdigkeit, einem enormen psychischen Druck, aber auch von telefonischen Bedrohungen.”

Schaden in Millionenhöhe

Laut der Wiener Polizei gelingt es dem Türken durch ungewöhnlich gute, rhetorische Fähigkeiten sich das Vertrauen seiner meist älteren Opfer zu erschleichen.

Der 35-jährige Türke steht im Verdacht gleich mehrmals schweren, gewerbsmäßigen Betrug begangen hat. Dazu kommt noch die Amtsanmaßung als Polizist in einer unbekannten Anzahl an Vorfällen. Seit 2018 soll er alleine in Wien einen Schaden in Millionenhöhe verursacht haben. Er hat es vor allem auf Schmuck, Geld und Wertgegenstände der Opfer abgesehen.

Die Wiener Polizei bittet um Hinweise (auch anonym) an das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Betrug, unter der Telefonnummer 01-31310-33800.

 

 

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