Schönes vermag uns aufzurichten

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Schönes vermag uns aufzurichten

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Depression ist heute weltweit die Hauptursache für Lebensbeeinträchtigung, sagt die WHO. In Österreich leiden offiziell acht Prozent der Bevölkerung daran und das allgemeine psychische und körperliche Wohlbefinden der Österreicher verschlechterte sich stetig in den vergangenen zehn Jahren, heißt es im Gesundheitsbericht. Krankheit entsteht da, wo Ungleichgewicht herrscht.

Ein Kommentar von Elsa Mittmannsgruber

Negative Gegenwart

Körper und Seele trachten immer nach Ausgleich. Nahrungsaufnahme und Bewegung, Stress und Entspannung, Alleinsein und Beisammensein, Negativität und Positivität.

Die Negativität aber begegnet uns im Übermaß – in den täglich unerfreulichen Nachrichtenmeldungen, Boshaftigkeiten im gegenseitigen Umgang sowie in den eigenen Gedanken. Doch woran richten wir uns auf?

Zum Beispiel an schönen Worten und schönen Dingen, wie die Kunst sie bieten kann. Das Schöne aber ging der modernen Kunst verloren. Es ist schlichtweg „out“. Was zählt ist aufregen, erregen, „anders“ und „dagegen“ sein.

Die Leere der modernen Kunst

Nichts mehr, was der Seele schmeichelt. Das Abstrakte versinnbildlicht pure Leere, das Aktionistische macht wütend, ängstlich, traurig, wühlt auf und verwirrt. Ist es das, was bejubelt und gefördert werden sollte?

Oder sollte die Kunst nicht ein Mittel sein, Menschen zu stärken. Künstler, die das erkennen, bleiben oft im Verborgenen, weil sie medial zu unterinteressant, schlichtweg zu fad sind. Bleibt nur zu hoffen, dass der Zeitgeist zu ihren Gunsten umschlägt.

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