Tirol: Fünfstündiger Polizei-Großeinsatz mutet peinlich an

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Spezialeinheit Cobra arbeitete viereinhalb Stunden daran, einen Mann aufzuwecken

Tirol: Fünfstündiger Polizei-Großeinsatz mutet peinlich an

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Von 9.20 bis 14.00 Uhr lief ein großer Polizeieinsatz im Tiroler Ort Weer. Am Vormittag ging ein Notruf ein. Ein Unbekannter solle Schüsse abgegeben haben. Die Sondereinheit Cobra rückte mit einem gepanzerten Fahrzeug an. Schlussendlich stellte sich heraus, dass ein Mann legal seine Waffe eingeschossen hatte und sich dann schlafen legte. Nach fast fünf Stunden konnte er von der Polizei geweckt werden.

Es mutet an wie eine besonders absurde Folge von Kottan ermittelt. Laut “breaking news” anderer Medienhäuser war die Polizei mit einem Großaufgebot über vier Stunden lang damit beschäftigt, mit dem Bewohner eines Hauses Kontakt aufzunehmen.

Vermeintlicher Täter schlief seelenruhig

Dieser hatte laut Polizeiangaben Frühmorgens ganz legal ein neues Gewehr auf seinem Grundstück eingeschossen. Danach legte er sich schlafen. Erst um 14.00 wachte er auf und bemerkte die große Aufregung rund um sein abgelegen stehendes Haus am Waldrand. Danach ließ sich die Sachlage klären.

Viel Lärm um nichts

Ob der Polizeieinsatz insgesamt als besonders gelungen gelten kann, sei dahingestellt. Allerdings kann man durchaus darauf stolz sein, dass die Beamten in diesem Fall weder das Haus gestürmt noch einen vermeintlichen Verbrecher bedroht oder gar erschossen haben, der sich letztendlich als völlig unschuldig herausstellte.

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