Schutz vor Hungersnot: Heimische Qualität statt Billigimporte und Klima-Propaganda!

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Schutz vor Hungersnot: Heimische Qualität statt Billigimporte und Klima-Propaganda!

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Der Krieg in der Ukraine wird derzeit gern als Grund für die Teuerungen und die Knappheit hergenommen. Dass die evidenzlosen Corona-Maßnahmen schon für massive Probleme sorgten, wird gern verschwiegen. Hingegen wird die aktuelle Situation weiterhin genutzt, um Propaganda für einen Umbau der Gesellschaft im Sinne des Kampfs gegen den Klimawandel zu machen.

Das die Ukraine-Krise das letzte Fünkchen ist, welches die schwer Corona-geschädigte Wirtschaft gänzlich ins Chaos stürzen könnte und auch zu einer veritablen Nahrungsmittelkrise führen könnte, hatte der Wochenblick bereits vor Wochen geschrieben – und für diese Berichterstattung prompt wieder die Faktenchecker des Mainstream auf den Plan gerufen. Natürlich ist es gerade bei solchen Themen nicht erfreulich, doch Recht zu behalten, aber inzwischen ist das Problem auch bei den Systemmedien und der Politik angekommen. Allerdings wird dabei wieder die Wahrheit verschwiegen bzw. teilweise zurechtgebogen.

Tierhaltung böse

So wird etwa suggeriert, dass es eigentlich genug Getreide für die Versorgung der Bevölkerung gebe, wenn man es nicht an Tiere verfüttern würde. Die Fleisch- und Milchproduktion soll also das Übel des Problems sein. Doch dies ist wieder eine dieser eigenwilligen Verkürzungen, derer sich die Klimajünger oder vermeintliche “Tierschützer” – in diesem Falle die Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt – nur allzu gern bedienen, um ihre Agenden durchzusetzen. Zwar gibt es kaum einen Menschen, dem das Wohl der Tiere nicht am Herzen liegt und der Käfig- Massentierhaltung nicht ablehnt, missionarischer Zwangsveganismus oder der Versuch, Fleischwaren vom Speiseplan zu verbannen, ist jedoch auch keine Lösung. Denn in der Realität ist es meist etwas komplizierter.

Zweifelhafter “Kampf um das Getreide”

Gegen derartig propagandistische Verkürzungen äußerte sich nun der freiheitliche Agrarsprecher und Nationalratsabgeordnete Peter Schmiedlechner, der selbst Landwirt ist. “Derzeit wird versucht, eine Diskussion gegen die Tierhalter mit dem Motto ‚Kampf um das Getreide‘ zu starten. Es ist offensichtlich, dass Global 2000, Greenpeace und andere NGOs die durch die verfehlte Corona-Politik der schwarz-grünen Regierung sowie durch den Ukraine-Konflikt noch zusätzlichen angefeuerte Teuerung nutzen wollen, um die ach so umweltschädlichen Tierbestände weiter zu senken – dieser Ansatz ist aber komplett falsch”, kritisiert Schmiedlechner die derzeitige Kampagne. Dabei kommt er nicht umhin, auch gegen die ÖVP-Agrarpolitik auszuteilen, der es zu verdanken sei, dass die Tierbestände in Österreich seit Jahren ohnehin schon rückläufig seien. Und dies ist alles andere als nachhaltige Politik.

Realitätsferne Umweltromantiker

Denn wenn man in Europa aus Umweltschutzgründen die Tierbestände weiter reduziert, wird wohl oder übel mehr Fleisch – auch zweifelhafter Qualität – importiert werden müssen. Außer natürlich man verbietet den grundsätzlich den Konsum von Fleisch, Milch und anderen tierischen Produkten. In diesem Ansinnen zeigt sich laut Schmiedlechner eine Relalitätsferne der NGOs. “Was diese Umweltromantiker auch gerne vergessen ist, dass die landwirtschaftliche Fläche in Österreich neben dem Wald Großteils aus Grünland besteht, wo Ackerbau nur schwer möglich ist. Gerade auf diesen Flächen ist aber die Tierhaltung notwendig, um diese Fläche sinnvoll nutzen zu können”, so der freiheitliche Agrarsprecher.

Und es gibt auch noch ein weiteres Problem, auf das auch der Wochenblick in seiner Print-Ausgabe bereits Ende März hinwies: Die Nutzung der Ackerflächen und auch der Anbauprodukte für die Energiegewinnung, um den “Kampf gegen den Klimawandel” zu führen. So entstanden nicht umsonst in den vergangenen Jahren schon fast “Monokulturen” mit endlosen Mais- oder Rapsfeldern, meist von großen Agrarfirmen, die hauptsächlich der Biosprit- oder Biogas-Produktion dienen.

Jeder Bauer will beste Qualität produzieren

In Europa und auch in Österreich ist es zudem so, erklärt Schmiedlechner, dass die Landwirte versuchen, Getreide in möglichst beste Qualität zu produzieren, denn nur dieses wird hierzulande für den menschlichen Verzehr genutzt. Denn für ein Qualitätsgetreide werden normalerweise auch weit höhere Preise erzielt als für das Futtergetreide, Bioethanol- oder Industriegetreide, weiß er zu berichten. Jedoch wird es immer schwieriger die Qualitätsstandards zu halten, da immer mehr Pflanzenschutzmittel verboten werden, ohne dass es einen entsprechenden Ersatz dafür gibt. Vorschläge, Futtergetreide lieber der Bevölkerung zu geben, sind für Schmiedlechner nur ein Zeichen für eines: “Derartige Vorschläge zeugen von wenig Ahnung, wie Landwirtschaft wirklich funktioniert.”

Eigenversorgung seit Jahren nicht gewährleistet

Durch die aktuelle Situation sieht Schmiedlechner jedoch die jahrelangen Forderungen der Freiheitlichen nach einem Stopp von Billigimporten aus anderen Ländern bestätigt. Denn auch diese führten dazu, dass immer mehr Landwirte aufgaben und ihre Höfe schlossen und die Produktion ins Ausland ausgelagert wurde. “Vieles, was wir selber produzieren könnten, muss nun aus dem Ausland eingeführt werden. Damit wird die Selbstversorgung immer mehr in den Hintergrund gedrängt und somit wird die Lebensmittelversorgung immer weniger krisensicher”, zeigt der Agrarsprecher die Fehlentwicklung der vergangenen Jahre auf.

Regierung muss endlich auf Lebensmittelkrise reagieren

Zwar lassen sich die Versäumnisse der vergangenen Jahre nicht in wenigen Monaten aufholen, allerdings muss die Regierung endlich auf die sich anbahnende Lebensmittelkrise reagieren. Denn “die Eigenversorgung ist in vielen Bereichen nicht gegeben und wenn die Bundesministerin Köstinger weiter nur beobachtet, statt zu handeln, stehen die Konsumenten bald vor leeren Regalen”, ruft Schmiedlechner endlich zum Handeln auf. “Anstatt Weinköniginnen und Mostprinzessinnen zu präsentieren, sollte die türkise Landwirtschaftsministerin endlich unsere freiheitlichen Forderung umsetzen, um Selbstversorgung zu sichern.”

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