Sozialdemokraten im freien Fall

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Sozialdemokraten im freien Fall

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In Oberösterreich verlor die SPÖ in 50 Jahren fast zwei Drittel ihrer Stimmen. Von einst 45,95 Prozent im Jahr 1967 stürzten die Sozialdemokraten Jahr für Jahr ab. Um im Jahr 2015 beim vorerst historischen Tiefstand von 18,37 Prozent anzukommen.

Doch wie konnte es zum unaufhaltsamen Sinkflug der einst strahlenden und gesellschaftlich so tief verankerten „Roten“ kommen? Haben tatsächlich die Sozialdemokraten, wie es ihnen frustrierte Genossen schon vor vielen Jahren vorwarfen, die eigenen Ziele verraten?

Die „goldene“ Kreisky-Ära

Die 2. Republik ist heuer 72 Jahre alt. In dieser Zeit war die SPÖ 61 Jahre lang in der Regierung vertreten. Damit haben sich die Roten länger als andere Parteien in der Staatsführung festgesetzt. Unter Bruno Kreisky regierten sie rund 10 Jahre sogar alleine, errangen in mehreren Wahlen die absolute Mehrheit von über 50 Prozent der Stimmen.

Früher war man für den kleinen Mann da

Die Sozialdemokraten wollten immer „für die arbeitenden Menschen da sein“. Die SPÖ nimmt die Sorgen und Ängste des kleinen Mannes ernst, so versprachen sie. Die Arbeiterpartei ist der Garant dafür, so sagte man, dass „Angestellte und Arbeiter nicht unter die Räder kommen.“ Solche und ähnliche Beweggründe motivierten in Höchstzeiten annähernd die Hälfte der wahlberechtigten Österreicher dazu, der SPÖ freudig die Stimme zu geben. 1979 erzielte die Partei das historische Höchstergebnis von 51 Prozent der Stimmen. Kreisky wusste damals noch: „Das Gefährlichste an einer Partei, die an der Regierung ist, ist Selbstgefälligkeit.“

Haben die Sozialdemokraten ihre Ziele verraten?

Sind die ursprünglichen Ziele und Forderungen der Sozialdemokraten nach genügend Arbeit, gerechtem Lohn und fairen Bedingungen überholt? Ist der Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit und ehrlichem, gemeinschaftlichen Zusammenhalt nicht mehr zeitgemäß? „Doch!“, antworten viele ehemalige SPÖ-Wähler, die der Partei längst den Rücken gekehrt haben. „Aber die SPÖ hat ihren Weg verlassen, die Ziele verraten.“

+++Lesen Sie dazu den vollständigen Artikel „Vom tiefen Fall der Sozialdemokraten“ in der neuen “Wochenblick”-Ausgabe (18/17, vom 11.5.2017), die HIER gratis und unverbindlich angefordert werden kann.+++

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