Steuererklärung zum Jahresende: Tipps vom Profi

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Finanzielle Weihnachtsgeschenke selber machen

Steuererklärung zum Jahresende: Tipps vom Profi

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Die Regierung und ihr Programm sind zwar fix, die Details zu steuerlichen Änderungen für 2018 werden wir aber wahrscheinlich erst im kommenden Jahr erfahren. Man kann aber davon ausgehen, dass einige der geplanten steuerlichen Änderungen bereits im nächsten Jahr umgesetzt werden.

Steuertipps von Norbert Geroldinger

Daher scheint es nicht so uninteressant für Unternehmen zu sein, Erträge eventuell auf 2018 zu verschieben.

Unternehmer mit einem Gewinn von mehr als € 30.000,00 sollten die Anschaffung und Inbetriebnahme von Wirtschaftsgütern eventuell noch in das Jahr 2017 vorziehen – so nutzen Sie den Gewinnfreibetrag maximal aus.

2017 oder 2018?

Einnahmen-Ausgaben-Rechnern können durch die Verschiebung von Einnahmen in das Jahr 2018 bzw. Vorauszahlung von Ausgaben (z.B. GSVG-Beiträge, Steuerberatungskosten) noch das Ergebnis 2017 minimieren. Kleinunternehmer sollten aber immer auf die Umsatzgrenze von € 30.000,00 achten.

Zu Silvester 2017 können Aufzeichnungen, Belege, Geschäftspapiere des Jahres 2010 vernichtet werden. Aber Achtung: Bei Unterlagen in Zusammenhang mit Grundstücken, laufenden Rechtsmittel und Gerichtsverfahren gelten andere Fristen!

Jährlichen Freibetrag beachten

Weihnachtsfeiern und -geschenke für Mitarbeiter sind üblich und wichtig – achten Sie dabei aber immer auf den jährlichen Freibetrag von € 186,00. Werbungskosten wie Fortbildung, Telefonspesen, Fachliteratur oder Mitgliedsbeiträge müssen bis 31.12.2017 bezahlt werden, ansonsten können sie erst in der Steuererklärung 2018 berücksichtigt werden.

Sollten Sie für das Jahr 2012 noch keine Arbeitnehmerveranlagung gemacht haben, dann wird es höchste Zeit dafür – am 32. Dezember 2017 ist es zu spät dafür!

Spenden an begünstigte Empfänger

Bei der staatlich begünstigten Zukunftsvorsorge bzw. beim Bausparen winken eventuell noch staatliche Prämien von 4,25% bzw. 1,5% des Einzahlungsbetrages – eine Kontaktaufnahme mit ihrem Finanzbetreuer hilft Ihnen hier weiter. Sind ihre Bezüge während des Jahres schwankend oder steht ihnen Pendlerpauschale bzw. -euro zu und haben Sie dies noch nicht mittels Formular L34 beim Arbeitgeber beantragt, dann können Sie bei ihrem Arbeitgeber eine Neuberechnung der Lohnsteuer 2017 anregen und sich so über ein kleines zusätzliches Weihnachtsgeschenk freuen.

Spenden sind gerade zur Weihnachtszeit in aller Munde, steuerlich sind aber nur Spenden an begünstigte Empfänger interessant. Die entsprechende Liste ist unter https://service.bmf.gv.at/service/allg/spenden/show_mast.asp abrufbar – unter anderem sind hier Tierheime, freiwillige Feuerwehren, etc. angeführt.

Vorteile für Clubmitglieder

Wie beim Kirchenbeitrag müssen Zahlungen mit den Identifikationsdaten versehen werden, fehlen diese Identifikationsdaten können sie nicht als Sonderausgaben berücksichtigt werden. Krankheitskosten können eventuell als außergewöhnliche Belastungen anerkannt werden – Voraussetzung dazu ist aber, dass eine Krankheit vorliegt, die durch die Behandlung eine Linderung oder Heilung erfährt (Selbstbehalt von maximal 12% beachten!).

Unternehmer empfehle ich bei Fragen zur steuerlichen Gestaltung die Kontaktaufnahme mit ihrem Steuerberater – rechtzeitig vor Jahresende und nicht fünf Minuten vor Jahresende.

Für Arbeitnehmer unter unseren Club-Mitgliedern bieten wir ein spezielles Service an: „Wochenblick“-Clubmitglieder erhalten ihre Arbeitnehmerveranlagung gratis! Kontaktieren Sie mich unter [email protected] oder 0676 / 93 83 53 3.

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