Unvergessen: „Volkstribun“ Jörg Haider

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Neunter Todestag des FPÖ/BZÖ-Politikers

Unvergessen: „Volkstribun“ Jörg Haider

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Heute jährt sich der Todestag Dr. Jörg Haiders zum neunten Male: Für die einen war er ein Hassobjekt – für die anderen ein Volkstribun. Fest steht: Kein Politiker der 2. Republik hat die Österreicher mehr bewegt und mehr polarisiert als Jörg Haider. Bis heute ist der gebürtige Oberösterreicher bei seinen Fans unvergessen.

Ein Gastbeitrag von Konrad Reisinger

Doch auch der Hass des politischen Gegners begleitet den ehemaligen Landeshauptmann von Kärnten weiter. So gab es z.B. aus dem linksradikalen Spektrum einen Aufruf zur Schändung seines Grabes – vermutete Verbindungen verweisen zu einer Kärntner Grün-Politikerin.

Spekulationen über Unfallhergang

Im Volke bleibt Jörg Haider hingegen unvergessen, wie auch der immer noch große Andrang bei der Gedenkstätte an seinem Unfallort beweist. Bis heute haben viele starke Zweifel an der offiziellen Version seines Todes und vermuten „ganz andere Kräfte“ hinter Haiders Tod in der Nacht vom 10. auf den 11. Oktober 2008.

Doch nicht nur für seine Fans, sondern auch für politische Beobachter bleibt Jörg Haider über seinen Tod hinaus ein unbequemer Mahner, der in vielen Fällen Recht behalten hat.

Haider: Prophet, Polarisierer und Polit-Phänomen

Insbesondere sein Kampf zur Überwindung des verkrusteten rotschwarzen Systems, das das Land seit über sieben Jahrzehnten beherrscht, wird von einer Mehrheit der Österreicher grundsätzlich positiv beurteilt.

Sein frühes Eintreten gegen Masseneinwanderung und eine multikulturelle Gesellschaft wird seit 2015 – auch von vielen Gegnern – anders beurteilt als noch davor. Erinnert sei hier an das von ihm 1992 (!) initiierte Volksbegehren „Österreich zuerst“, dessen Forderungen im Wesentlichen heute nicht nur von der FPÖ, sondern auch von anderen Parteien vertreten werden.

Kommt es zu einer Haider-Renaissance?

Kommt es zu einer schwarzblauen Regierung, wird man an Haiders Visionen und Vorstellungen wohl kaum vorbeikommen. Wird ihn, den „vom Volke geliebten“, dann auch posthum die Politik anerkennen?

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