Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

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Salonbolschewismus im Dienst der Eliten:

Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

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Die Sozialdemokratie zehrt von früheren Errungenschaften. Dabei hat sie den Anspruch einer Arbeiterpartei längst über Bord geworfen. Heute ist sie ein neoliberales Projekt, dessen Dunstkreis mit Energie-Spekulation die Teuerung befeuert. Ihre Kinder schicken sie auf exklusive Privatschulen, selbst fühlen sie sich im Salon wohler als im Beisl. Die Dekadenz ist eine logische Folge des Niedergangs.

Das innen- und außenpolitische Erbe Kreiskys war zu groß für Nach-Nachfolger Franz Vranitzky. Er stellte verhängnisvolle Weichen: Weg vom Wohlstand breiter Schichten, hin zur Spaltung der Gesellschaft und zum Kotau vor EU-Granden und Globalisten. Besuche bei der Bilderberger-Konferenz wurden zur Tradition für SPÖ-Parteichefs, auch Faymann folgte dem Ruf. Rendi-Wagner nahm kurz vor ihrer Parteiobfrau-Kür teil. Zugleich ließ man den 1.-Mai-Aufmarsch zweimal ausfallen – angeblich wegen Corona. Dem Volk will man keine Rechenschaft schuldig sein, im Gegenteil zu Geheimbünden, die den Staat unterwandern. In der mächtigen Wiener Landespartei spielt die Freimaurerei eine gewichtige Rolle. Nicht nur Finanz-Stadtrat Peter Hanke ist Logenbruder. Auch das neoliberale rot-pinke Experiment in Wien soll auf solche Bande zurückgehen. NEOS-Großspender Hans-Peter Haselsteiner bekannte sich zur Freimaurerei, Stadtrat Christoph Wiederkehr werden Kontakte nachgesagt. Auch NEOS-Chefin Meinl-Reisinger stammt aus Wien und nahm im Sommer am Bilderberger-Treffen teil.

Enteignung der Arbeiter

Der Dienst an Eliten im Hintergrund steht im Vordergrund. Man fügte sich der „Globalisierung“: Sie diente als Vorwand zur Auflösung der seit den 60er-Jahren gültigen Benya-Formel. Diese koppelte über lange Jahre die Lohnrunden an die Konjunktur. Die Grundidee des legendären roten Gewerkschaftsbosses Anton Benya war: Eine Wirtschaft, die atmen kann, profitiert von einem Volk, das sich ein gutes Leben leisten kann.
Seit ihrer Abschaffung sinken die Reallöhne – eine schleichende Enteignung. Auch der „Ederer-Tausender“ wurde nie Realität. Im Jahr 1994 streute die rote Staatssekretärin Brigitte Ederer den Österreichern Sand in die Augen. Ihr Köder für den EU-Beitritt: Die Lebenshaltungskosten würden sinken, sodass eine vierköpfige Familie um 1.000 Schilling (ca. 70 Euro) pro Monat billiger lebt. Die Realität zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist und angesichts der Energiekosten-Explosion und Rekordinflation in der Eurozone mutet der Rückblick absurd an.

Rote Energiepreis-Explosion

In Erinnerung an alte Zeiten hofft man dennoch, politisches Kleingeld waschen zu können. Rhetorisch macht man gegen Teuerungen mobil. Dabei sind die Genossen selbst an der Energiepreisexplosion schuld: Es war ein roter Abänderungsantrag, der im Feber dafür sorgte, das Energieanbieter auch bei bestehenden Verträgen mit Fixpreisen allfällige Preiserhöhungen an die Verbraucher weitergeben dürfen. Wusste man da etwa schon um die Schieflage der „Wien Energie“, die trotz formaler Privatisierung weiter dem Roten Wien untersteht? Insider berichten dem „Wochenblick“ davon, dass der Zuruf an die Bundespartei aus Wien gekommen sein soll.
Dort erhöhen die „Sozen“ nun Gebühren für Wasser, Kanal, Müll und Parkscheine. Kosten für Fernwärme steigen in Wien sogar um satte 92 Prozent. Auch die geplante CO2-Steuer befürworten sie. Diese Art von Politik stößt den fleißigen Arbeitern auf, die der SPÖ in Scharen davon laufen. Bei der Wien-Wahl 2015 überholte die FPÖ die Roten in Sprengeln mit hoher Gemeindebau-Quote. Dabei hatte die SPÖ diese für Migranten aus aller Herren Länder geöffnet. Dort witterte man neues Wählerpotenzial – 80 Prozent der Migranten wählen rot. Man stellt Kandidaten aus der „Community“ auf, um sie zu binden.
Viele Bürger kokettieren eher mit einer Allianz zwischen basisorientierten Roten und Blauen. Blockiert wird das aber durch die „Vranitzky-Doktrin“: Seit über 30 Jahren ist es ein faktisch ehernes Gesetz, nicht mit der FPÖ zusammenzuarbeiten. Man holt sich stattdessen die schwarze „Hure der Reichen“, weltfremde Speckgürtel-Grüne oder eben pinke Globalisten ins Boot. Auf der Strecke bleiben die „kleinen Leute“.

Mit vollen Hosen stinken

Von ihnen entfremdete man sich, pflegt „Salonbolschewismus“. Ex-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda fuhr im Porsche vor, am Handgelenk die Luxusuhr. In Oberösterreich landete Ex-Glücksspiel-Lobbyist Georg Brockmeyer in dieser Funktion. Die Ex-Kanzler Gusenbauer und Kern sicherten sich lukrative Aufsichtsratsposten im In- und Ausland. Und Rendi-Wagner? Nachdem sie ihre Kinder in der Privatschule abliefert, fährt sie ins noble Innenstadt-Palais, um Grundsatzreden über „soziale Gerechtigkeit“ zu halten.
Zwischendurch feierte sie sich als Erfinderin des 3G-Zwangs im Job. Das „Rote Wien“ hatte stets die strengsten Corona-Regeln. Gesundheitsstadtrat Hacker forderte erst eine 1G-Regel für Clubs, später die harte Impfpflicht bis zur Kündigung. Still und heimlich verlängerte man die Öffi-Maskenpflicht bis Oktober, nachdem beim Testregime das Geld in der Tasche eines roten Großspenders landete. Doch rote Corona-Paniker mussten sich nie in eine Fabrik „reintesten“, um dann acht Stunden unter der FFP2-Maske zu schwitzen.
Anspruch und Wirklichkeit der uncharismatischen Anführer klaffen auseinander. Ex-Landeskaiser Michael Häupl verhökerte die städtische Daseinsvorsorge von Pflegeeinrichtungen bis zur Bim per „Cross-Border-Leasing“ an Bestbietende. Das Volk „unterhielt“ er mit Sagern über eine Arbeitswoche bis Dienstagmittag und einer Vorliebe für Spritzwein. Sein hölzerner Nachfolger Michael Ludwig verpachtete das historische Otto-Wagner-Areal an die Soros-Uni. Er will das Globalisten-Kolleg um jeden Preis in der Stadt halten: Kurze Wege für die nächste Order.

Nostalgie entlarvt Abstieg

Dieser Kurs stößt vielen „echten“ Sozialdemokraten auf. Doch parteiinterne Kritiker werden mundtot gemacht. Sie werden von Parteitagen ferngehalten, kommen nicht in Funktionen, die Parteibonzen kleben an ihren Sesseln. Der Rest-Kadaver kann das Volk nicht mobilisieren. Der Ex-Journalist Thomas Walach sollte für die Roten „die Straße zurückholen“. Anders als bei den Freiheits-Demos im Winter, als Hunderttausende den Worten von FPÖ-Chef Kickl lauschten, kamen zu seiner Demo mickrige 30 Personen.
Derselbe Walach leitet ab dieser Woche die digitale Kommunikation der SPÖ-Bundespartei. Um in Vorleistung zu gehen, twitterte er rote Errungenschaften. Darunter der 8-Stunden-Tag (1918), den Mutter-Kind-Pass (1974), Schülerfreifahrt & Schulbuchaktion (1971/72). Der Haken: All diese Dinge sind mindestens ein gutes halbes Jahrhundert her …

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