Wien: Iraner wollte Mehrparteienhaus in die Luft sprengen

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Gasexplosion geplant

Wien: Iraner wollte Mehrparteienhaus in die Luft sprengen

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Am Dienstag drohte ein 55-jähriger Iraner, sein Wohnhaus in Wien in die Luft zu jagen. Seine Mitbewohnerin verständigte noch im rechten Moment die Polizei, die das Schlimmste verhindern konnte.

Um 13:30 erreichte die Polizei ein Anruf aus der Wilhelmstraße in Wien-Meidling. Eine Frau erklärte, dass sich ihr Mitbewohner, ein 55-jähriger Iraner umbringen wolle, indem er das ganze Mehrparteienhaus in die Luft sprengen wolle. Der Mann habe bereits Gas aus dem Ofen ausströmen lassen und Feuerzeuge bereitgelegt!

Feuerwehr sperrte Gaszufuhr – Iraner verhaftet

Die Berufsfeuerwehr Wien sperrte daraufhin umgehend die Gaszufuhr zur Wohnung. Die Polizei evakuierte das Haus und konnte den Iraner schlussendlich dazu bringen, die Wohnung selbstständig zu verlassen. Er wurde einem Arzt vorgeführt und anschließend über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt eingeliefert. Dort wird er jetzt psychologisch betreut.

Gasexplosionen: der Suizid, der andere mitreißen soll

Immer wieder kommt es in Wien zu Gas-Explosionen. Die Ursache ist meist Suizid. Die Selbstmörder nehmen dabei in Kauf, ihre Nachbarn mit in den Tod zu reißen. Erst im Juni des Vorjahres jagte ein 22-Jähriger einen Gemeindebau in Wien-Wieden in die Luft, weil er mit seinem Leben nicht zurechtkam. Dabei riss er seine 29-jährige Nachbarin mit in den Tod. 15 Anrainer wurden verletzt, zwei davon schwer.

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