Nach unserem Artikel Zu viele Abmeldungen? OÖ-Bildungsdirektion behauptet „Schulpflicht“ wurden wir von einer Leserin auf die Elterninformation „Sicher durch den Sommer“ aufmerksam gemacht. Abrufbar ist dieser Folder mit der Impfwerbung auf der Homepage des JRK (österreichisches Jugendrotkreuz). Ganz klar werden Familien zum Testen und zur Impfung ihrer Kinder gedrängt. Der einzige Weg, um in Zukunft normal miteinander leben zu können, sei die Impfung von über 70 Prozent der Bevölkerung!

  • Elterninformation des JRK „Sicher durch den Sommer“
  • zweimal wöchentliches Testen der Kinder in den Ferien, Impfangebote nutzen
  • Werbung für Impfung – wirksam und extrem sicher
  • Impfungen nur bedingt zugelassen
  • über 340.000 Euro für Beratertätigkeiten durch das Rote Kreuz

Nach Bildungsministerium und Bildungsdirektionen konnte auch das Rote Kreuz nicht davon ablassen, auf den Zug der Test- und Impfpropaganda für Kinder aufzuspringen. (Wochenblick berichtete) Lehrer wurden gebeten, die Information „Sicher durch den Sommer“ an die Eltern weiterzugeben. Dies soll dazu motivieren, trotz aktuell niedriger Inzidenzen nicht komplett auf Corona zu vergessen und nach wie vor regelmäßig testen zu gehen und auch die Impfangebote wahrzunehmen. Das Infoblatt für Eltern ist an Werbung für Tests und Impfung kaum zu überbieten.

Kinder in den Ferien regelmäßig testen und Impfangebote nutzen

Die Eltern werden angewiesen, ihre Kinder in den Ferien zweimal wöchentlich testen zu lassen. Einfach so, ohne Symptome, ohne Grund. Das Testangebot, etwa in Apotheken und Teststraßen, solle genützt werden. Wobei natürlich die Impfung in hohem Maße angepriesen wird. Sehr bedenklich sind folgende Absätze:

„Inzwischen wurden über 2 Milliarden Menschen geimpft. Alle Daten deuten darauf hin, dass die Impfung wirksam und extrem sicher ist. Vorübergehende Nebenwirkungen nach dem Stich sind möglich. Die von Corona ausgehende Gefahr ist jedoch viel größer“

 

„Unsere Kinder haben eineinhalb Jahre im Lockdown gelebt. Sie haben sich die Impfung verdient, genau wie wir“

Infoblatt hier abrufbar

 

Wirksam und extrem sicher?

Die Daten deuten darauf hin, dass die Impfung wirksam und extrem sicher ist? Wie kann das behauptet werden? Es werden weltweit immer mehr Fälle von Menschen bekannt, die sich nach zweifacher Impfung mit dem Corona-Virus infizieren, erkranken und somit auch andere anstecken können. Aber auch immer mehr Fälle von schweren Nebenwirkungen werden bekannt. Weshalb treibt man dann Jugendliche und Kinder zu einer Impfung, die kaum ein Risiko haben, schwer an Corona zu erkranken? Die Risiken und Folgen dieser Impfung sind derzeit laut vielen Experten und Anwälten nicht abschätzbar.

Impfungen haben nur eine bedingte Zulassung

Und man hat sich also die Impfung verdient, Nebenwirkungen inklusive? Mit keinem Wort wird erwähnt, dass es sich bei der Impfung um keine Vollzulassung, sondern lediglich um eine bedingte Zulassung handelt. Alle 4 in der EU zugelassenen Impfstoffe haben eine bedingte Zulassung. Für jedermann öffentlich einsehbar auf der Seite der EMA (Europäische Arzneimittelbehörde), hier abrufbar. Nachzulesen aber auch auf der Seite der Rechtsanwälte für Grundrechte, hier abrufbar. Die Daten über die Langzeitwirkung und Langzeitfolgen konnten noch nicht erhoben werden. Auch eine Risiko-Nutzen-Bewertung wird außer Acht gelassen. Das österreichische Jugendrotkreuz schreibt aber klar, dass vorübergehende Nebenwirkungen nach der Impfung möglich seien – die von Corona ausgehende Gefahr sei jedoch viel größer und suggeriert somit den Eltern, dass sie ihre Kinder und Jugendlichen in Gefahr bringen würden, sollten sie diese nicht impfen lassen.

Rotes Kreuz behauptet: Impfung verhindert einen Krankenhausaufenthalt

Auch auf der Seite der allgemeinen Kampagne „Österreich impft“ findet man unter den FAQ‘s folgende Antwort: „Die Corona-Schutzimpfung verhindert einen Krankenhausaufenthalt sowie einen schweren Verlauf und kann vor dem Tod schützen. Studien belegen, dass du damit nicht nur dich selbst, sondern auch dein Umfeld schützt.“

Was sagt man all den Krankenhauspatienten, die nun trotz zweifacher Impfung an Corona erkrankten und eine Spitalsbehandlung benötigen?

Rührt das Rote Kreuz die Werbetrommel uneigennützig?

Dass das Rote Kreuz ein Verfechter der Regierungsmaßnahmen ist, ja gar die Werbetrommel dafür rührt, ist nicht weiter verwunderlich. Wurde doch bereits Mitte März 2020 ein Vertrag zwischen dem Sozialministerium und dem Roten Kreuz geschlossen. Dieser wäre angeblich vorerst mit Ende Juni 2021 ausgelaufen. Die Beratertätigkeiten während der Corona-Zeit durch das Rote Kreuz, allen voran dem Bundesrettungskommandanten Gerry Foitik, ließ sich die Regierung schon einiges kosten. Laut parlamentarischer Anfrage beliefen sich die Kosten für die Monate März bis November 2020 auf die Summe von 347.700 Euro. Foitik‘s Entlohnung habe anfangs 10.000 Euro monatlich betragen. Diese Summe sei dann auf die Hälfte reduziert worden.

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