„Wir haben ein Video mit Strache und Gudenus. Mehr persönlich“ heißt es in einem Mail, das eine Verbindung zwischen der ÖVP und der Ibiza-Affäre belegen soll. Der angeblich gefälschte Schriftverkehr zwischen Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz und dessen rechter Hand, Ex-Minister Gernot Blüml liegt dem Onlinemedium „EU-Infothek“ vor. Erste Untersuchungen ergaben, dass die IP-Adresse der Wiener ÖVP und die Versender-Adresse im selben Adressbereich liegen. Nun ist schnelle Aufklärung gefragt. 

In einer Pressekonferenz nahm der Altkanzler dazu Stellung und bekräftigte die Unechtheit der Mails: „Es handelt sich bei diesen E-Mails um eine Fälschung, wenn auch um eine aufwendig und teilweise wahrscheinlich gut gemachte Fälschung“.

FPÖ will rasche Aufklärung

Im ZIB2-Interview forderte FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky die Bildung einer Taskforce mit Forensikern und Kriminologen, um die Quelle der E-Mails auszuforschen.