ÖVP und FPÖ gemeinsam gegen EU-Anschlag auf Bauern?
Foto: Pixabay; FPÖ; Bildkomposition "Wochenblick"

Ein politischer Schulterschluss gegen die immer dreisteren EU-Diktate wäre wünschenswert. Oberösterreich könnte einmal öfter Vorbild für ganz Österreich werden.

EU-Willkür ist Angriff auf unsere Landwirte

Von einer „Schockstarre“ sprach der Leiter der Naturschutzabteilung OÖ, Dr. Gottfried Schindelbauer, als er der versammelten Presse von den neuen EU-Forderungen berichtete, die aus Brüssel ohne Vorwarnung über das Land hereinbrachen. Die Forderungen, nämlich tausende Hektar Land für Zwangs-Naturschutzgebiete zu enteignen, wäre einfach nicht durchführbar. Er könne nicht nachvollziehen, wie man sich in Brüssel solche Dinge einfallen lassen könne. Werden die Großflächen aber nicht gemäß den „Natura 2000“ Vorgaben zwangsweise umgewidmet, droht Oberösterreich eine Millionen-Klage.

Haimbuchner: „EU lässt Bauern sterben!“

Naturschutzreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner pflichtete ihm bei. Die Enteignungen würden in erster Linie landwirtschaftliche Flächen betreffen und nennt das Kind beim Namen: „Das ist ein Anschlag auf unsere Kleinbauern.“ Wer die Bauernschaft zerstöre, vernichte auch die Heimat und die regionalen Produkte. Haimbuchner: „Ich hoffe, dass da kein Plan dahintersteckt.“

ÖVP signalisiert Zusammenarbeit mit FPÖ

Wie die OÖ-Nachrichten am Donnerstag berichteten, reagierte auch der ÖVP-Landtagsabgeordnete Christian Dörfel erbost über die EU-Forderungen. Die EU habe „jedes Augenmaß verloren“, in Brüssel werde „übersehen, dass Naturschutz nur im Einklang mit den Bauern möglich“ sei. Dörfler zeigte sich erfreut über den angekündigten Widerstand von Haimbuchner gegen das EU-Diktat: „Hier hat er unsere Unterstützung. Aber den Worten müssen Taten folgen.“ Haimbuchner selbst betonte bereits vor Tagen, dass ein Schulterschluss zwischen allen Parteien notwendig sei, um österreichweit selbstbewusst gegenüber der EU auftreten zu können. „Jetzt geht es ums Ganze, wird dürfen uns das nicht länger einfach gefallen lassen.

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