Die vorläufige Hochrechnung zur Nationalratswahl 2017 wurde um 17:00 Uhr veröffentlicht. Gemäß Servus TV kommen die Parteien auf folgende Stimmenanteile:

ÖVP: 31,9 Prozent
FPÖ: 29,3 Prozent
SPÖ: 25,3 Prozent

Die „Grünen“ (rund 2,9 Prozent) schaffen den Einzug ins Parlament demnach nicht. Für die „Liste Pilz“ könnte es knapp werden. Die Neos haben es mit 5,1 Prozent in den Nationalrat geschafft.

ORF hat ganz andere Hochrechnungen

Andere vorläufige Hochrechnungen präsentierte der durch Zwangsgebühren finanzierte ORF.

„Stärkste Kraft ist die ÖVP, sie kommt auf 30,2 Prozent. Auf Platz zwei liegt die FPÖ mit 26,8 Prozent. Dritter ist die SPÖ mit 26,3 Prozent. Spannend sieht es bei den Kleinen aus: Die Grünen gewinnen 4,9 Prozent, NEOS kommt auf 5,3 Prozent und die Liste Pilz auf 4,3 Prozent“, heißt es auf orf.at 17.10 Uhr.

Massive Veränderungen zu 2013

Für die massiven Verschiebungen zur letzten Wahl 2013 sehen Experten viele Gründe. Einerseits dürfte der Trend zu „mitte-rechts“ mit der 2015 gestarteten und weiter anhaltenden Flüchtlingskrise zusammenhängen. Aber auch das neue Gesicht der ÖVP, Sebastian Kurz, hat der bürgerlichen Volkspartei zweifelsohne einen enormen Aufschwung verschafft. Die Schlammschlacht um den „Silberstein-Schmutzkübel-Wahlkampf“ im Finale dürfte vor allem die SPÖ massiv gebremst haben.

2013 war SPÖ Nummer 1

Die Sozialdemokraten haben ihren ersten Platz klar an die ÖVP verloren.
Bei der letzten Wahl 2013 entschieden sich die Österreicher so:
26,8 % SPÖ
24,0 % ÖVP
20,5 % FPÖ