Szenen wie diese zeigen, wie defekt die Republik unter der türkis-grünen Bundesregierung inzwischen geworden ist. In Linz dürfen dutzende linksgerichtete Aktivisten ein riesiges Zeltlager aufbauen. Laut Auskunft der Polizei wäre all das „genehmigt“ – auch die fehlenden Corona-Maßnahmen.

Ein Kommentar von Willi Huber

Es ist ein Hohn! Ausgerechnet an dem Tag, wo unter fadenscheinigen Begründungen alle Demonstrationen – linke wie neutrale wie konservative – in Wien untersagt wurden, bauen Aktivisten mitten in der Linzer Fußgängerzone vor dem Thalia-Kaufhaus ein riesiges Zeltlager auf.

Das angeblich so gefährliche Virus kann Aktivisten, die für den Massenimport so genannter Flüchtlinge aus Moria demonstrieren, offenbar nichts anhaben. Sie selbst scheinen jedenfalls keine Angst zu haben, niemand trägt hier eine Maske. 

Corona-Party bei offenem Feuer

Die Szenen wurden am Samstag gegen 22:00 Uhr von unserem Reporter vor Ort festgehalten. Er beschreibt die Aktivisten als sehr freundlich. Ausgelassen feierte man bei offenem Feuer Party – ÖVP-Gläubige würden es auch als Corona-Party bezeichnen.

Passanten waren jedenfalls nicht nur begeistert von dem bunten Treiben. Nicht unbedingt, weil man das Anliegen der jungen Menschen ablehnt, sondern weil die Corona-Verordnungen eben für alle gelten müssten – oder für niemanden.

Polizei bestätigt: Demonstrierende müssen hier keine Masken tragen

Besonders befremdlich waren die Aussagen der Polizei. Gegen 21.00 Uhr, so wurde uns berichtet, rief ein besorgter Passant bei der Wachstube Landhaus an. Dort bestätigte man ihm, dass die Veranstaltung genehmigt sei – und auch, dass die Herrschaften keine Masken tragen müssten. Auch das wäre – auf ausdrückliche Nachfrage – genehmigt. Es würde sich zudem um eine Art Wanderzirkus handeln, denn zuvor hatten die Aktivisten vor dem neuen Dom campiert.

Nachdem ja Fasching ist, ein frohes Helau an alle Verantwortlichen, die mit solchen Aktionen Millionen Österreicher frech verspotten.