afghanen asylwerber drogen
Vor kurzem forschte die Polizei in Oberösterreich einen international agierenden Drogenring aus, der primär von Afghanen betrieben wurde.

Da gelang der oberösterreichischen Polizei ein richtig großer Coup: Elf jetzt gefasste Drogendealer wollten einen internationalen Drogenring aufbauen und von Oberösterreich aus richtig expandieren. In gemeinsamer Arbeit konnte das Stadtpolizeikommando Linz (SPK) mit dem Landeskriminalamt OÖ (LKA) die Rauschgifthändler dingfest machen.

Bei den Beschuldigten handelt sich um neun Afghanen, darunter Asylwerber, einen Rumänen sowie einen Türken. Ein 30-jähriger Afghane soll der Haupttäter sein.

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Internationales Netz von OÖ aus

Die Dealer, die den Stoff aus Tschechien importierten, wollten laut Polizeiinformationen ordentlich expandieren. Von August 2015 bis April 2018 verkauften sie insgesamt 480 Kilogramm Marihuana in Oberösterreich – hauptsächlich in Linz an den bekannten Drogen-Hot-Spots Hessenpark, Krempl-Hochhaus und Hinsenkampplatz.

Zunächst sollte zudem ein Europa-Netz aufgebaut werden, dann sollten die Rauschmittel international an den Mann gebracht werden. Minutiös setzten die Beamten bei der Ermittlung die einzelnen Köpfe zu einem Netzwerk zusammen!

Drogenkriminalität: Anstieg um 50 Prozent

Besonders erschütternd: Laut Polizeinformationen, die am Dienstag von LKA-OÖ-Chef Gottfried Mitterlehner präsentiert wurden, hat die Drogenkriminalität seit 2015 in Oberösterreich um circa 50 Prozent zugenommen. Der jetzt gefasste Haupttäter soll sich auf Facebook als „Boss“ der bedeutenden Bande präsentiert haben, Fotos mit dicken Geldbündeln in der eigenen Hand veröffentlicht haben.

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Diese Drogen-Utensilien, Smartphones und Gelder wurden von der Polizei beschlagnahmt!
V.l.: Gottfried Mitterlehner, Chef des Landeskriminalamtes OÖ, Landespolizeidirektor-Stv. Mag. Erwin Fuchs, Reinhold Sommer, Leiter des Suchtgiftreferats vom Stadtpolizeikommando Linz

„Söhne von Eseln“

Die Polizei berichtet über die Details des Drogenrings: Das Suchtgift wurde in einer Linzer Wohnung gebunkert und von dort aus an die Subverteiler weitergegeben, die den Stoff in Linz und Wels verkehrten.

Vom Referatsleiter für Suchtgiftkriminalität am SPK Linz gibt es weitere Einblicke: Der Boss versuchte mittels Krediten, ständig neue Dealer zu rekrutieren.

Nach und nach gelang es, die Struktur der Organisation aufzuklären und die einzelnen Personen zu ermitteln. Das Netz der Haupttäter erstreckte sich von Vorarlberg bis Wien.

Der afghanische Haupttäter befürchtete nach den ersten Festnahmen, dass „sein System kaputt gemacht werde“ und beschimpfte seine Kuriere und Subverteiler wörtlich als „Söhne von Eseln“, gibt die Polizei detailreiche bekannt. Er befand sich bei seiner Festnahme im Besitz von rund 10.000 Euro Bargeld und einem halben Kilo Cannabis. 

Afghanen machen Probleme

Aus Polizeikreisen ist indes eine regelrechte Wut über die ständigen Straftaten von Afghanen zu vernehmen. Erst am vergangenen Wochenende lieferten sich ca. 30 (!) jugendliche Migranten eine Massenschlägerei am Linzer Hauptbahnhof („Wochenblick“ berichtete).

Auch bei diesem Gewalt-Exzess waren etliche Afghanen beteiligt. Die Prügler lösten einen Polizei-Großeinsatz aus. Ein Mann zückte in der Hitze des Gefechts sogar eine Pistole!

rudi anschober
V.l.: Bernhard Forstreiter, Maria Reitner, LR Rudi Anschober,
Regina Fechter und Dr. Ferdinand Maier bei der jüngsten Pressekonferenz zur Abschiebestopp-Initiative.

Anschober will Abschiebestopp

Einen Abschiebestopp – ausgerechnet nach Afghanistan – fordert indes der grüne Landesrat Rudi Anschober! Hauptargument sind Reisewarnungen seitens des österreichischen Außenministerium. Auch die Opposition forderte bereits einen Abschiebestopp nach Afghanistan.

Die Bundesregierung hingegen hat einen deutlich schärferen Kurs gegenüber kriminellen und abgelehnten Asylwerbern angekündigt. Bis vor kurzem waren Abschiebungen nach Afghanistan kaum möglich. Derzeit finden regelmäßig Charterflüge nach Kabul statt, um abgelehnte Asylwerber außer Landes zu bringen.