Mit fast 2.700 Euro Schulkosten müssen Eltern für ihre Kinder rechnen. Knapp ein Drittel dieser Kosten machen Schulveranstaltungen aus.

Für Familien stellen diese Veranstaltungen eine große finanzielle Belastung dar und reizen das Haushaltsbudget oftmals bis an die Schmerzgrenze aus. Das Land Oberösterreich bietet deshalb die Schulveranstaltungshilfe als finanziellen Zuschuss an.

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Letzte Erhöhung lange her

Seit der letzten Erhöhung der Einkommensgrenzen bei der Schulveranstaltungshilfe sind die Lebenserhaltungskosten jedoch um etwa zehn Prozent gestiegen. Landeshauptmann-Stellvertreter und Familien-Referent Manfred Haimbuchner (FPÖ) sah sich deshalb gezwungen zu handeln.

„Mir ist es wichtig, dort finanziell zu unterstützen, wo den Familien am meisten geholfen wird. Deshalb werden mit Beginn dieses Schuljahres die Einkommensgrenzen um 20 Prozent erhöht. Zusätzlich wird auch der Förderbetrag um 25 Prozent erhöht. Damit können doppelt so viele Eltern die Schulveranstaltungshilfe des Landes beanspruchen als bisher“

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Landeshauptmann-Stellvertreter und Familienreferent Mafred Haimbuchner setzt sich für sozial gerechte Hilfe für Familien ein.

5.000 Kinder profitieren

Die Förderung kann beantragt werden, wenn ein Kind in einem Schuljahr an einer 4-tägigen Schulveranstaltung einer Pflichtschule teilnimmt oder zwei Kinder zumindest an 2-tägigen Veranstaltungen. Pro Tag werden Familien mit 25 Euro gefördert – für einen 5-tägigen Skikurs wären das zum Beispiel 125 Euro.

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„Statt für 2.500 Kinder werden wir ab diesem Schuljahr für 5000 Kindern einen Zuschuss für Schulveranstaltungen auszahlen können. Damit können wir sozial gerecht und treffsicher Familien helfen“, freut sich Familienreferent Haimbuchner.