Immer wieder kam es zuletzt am Linzer Hauptbahnhof zu brutalen Gewaltexzessen und Verbrechen.

Nach einer Serie von Verbrechen (der Wochenblick berichtete hier, hier und hier) ist es notwendiger denn je, die Bürger zu schützen.

FP-Sicherheits-Landesrat Elmar Podgorschek fordert deshalb, „dass auch in Oberösterreich die Landespolizeidirektion von der Möglichkeit der Waffenverbotszonen Gebrauch machen wird“. Der Linzer Hauptbahnhof sei ein „denkbarer Ort“ im Bundesland, um ein temporäres Waffenverbot auszusprechen.

„Bürger haben Recht auf Sicherheit“

In der Vergangenheit würde der Verkehrsknotenpunkt der Landeshauptstadt immer mehr durch Sicherheitsprobleme auffallen und die Bürger hätten ein Recht auf Sicherheit. Polizisten brauchen, laut Podgorschek, die Möglichkeit einer zusätzlichen Kontrolle von verdächtigen Personen.

Sperrfrist 12.06.| Podgorschek sollte frühstücken kommen
Kann sich ein Waffenverbot am Linzer Hauptbahnhof vorstellen: FPÖ-Landesrat Elmar Podgorschek.

Vor allem auch gegen Taschenmesser

Rein um Waffen geht es dem freiheitlichen Politker bei dem Verbot nicht. „Auch Gegenstände, wie etwa Taschenmesser, die geeignet sind, als Gewaltmittel verwendet zu werden, zählen dazu“, so Podgorschek. Das Verbot würde nicht für Menschen mit Waffen in Ausübung ihres Berufes bzw. mit einer waffenrechtlichen Bewilligung gelten.