Mindestsicherung explodiert: 160 Prozent mehr!

Mit 30. Juni gab es in Oberösterreich 14.933 Bezieher der bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS). Während im Zuge der leicht gesunkenen Arbeitslosigkeit die Zahl der österreichischen Bezieher gesunken ist, stieg die Zahl der ausländischen Bezieher um etwa 1.000 Personen.

Ausländische Bezieher: Plus 18 Prozent

Wie die Halbjahresbilanz für das Beziehen der Mindestsicherung in Oberösterreich zeigt, gab es in diesem Jahr einen Höchststand von 14.933 Beziehern. Die Zahl der beziehenden Ausländer stieg dabei von 5.835 auf 6.914 Personen und somit etwa 18 Prozent. Die gekürzte Mindestsicherung beziehen 242 Asylberechtigte.

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Die Zahl der Bezieher mit österreichischer Staatsbürgerschaft sank um etwa 100 Personen.

Die gesamten Kosten der Mindestsicherung im ersten Halbjahr für 2017 belaufen sich auf knapp 26 Millionen Euro.

35 Prozent der Bezieher sind Asylanten

Von den 14.933 Beziehern sind 5172 Bezieher Asylberechtigte und „Subsidiär Schutzberechtigte“. Das macht einen Anteil von ca. 35 Prozent am gesamten Volumen der in Oberösterreich ausbezahlten Mindestsicherung aus.

Der größte Anteil mit 2.779 Mindestsicherungs-Beziehern stammt aus Syrien, 507 kommen aus Afghanistan.

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