Das Leben in Oberösterreich ist einer vom oö. Seniorenbund initierten und nun vorliegenden IMAS-Umfrage zufolge – auch für ältere Menschen durchaus sicher, obwohl es schon Situationen gibt, in denen die Generation 60plus im Visier von Kriminellen ist.

Oberösterreicher im Seniorenalter gehen zudem fest von einer Zunahme der Kriminalität in ihrem Bundesland aus.

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Mehr Maßnahmen gegen Kriminalität erwünscht

Ein Drittel der befragten Senioren gibt laut der Studie an, dass es in ihrem eigenen Wohngebiet, vor allem in den Städten, nachts Plätze gibt, die man meiden sollte und auf denen man auch nicht allein unterwegs sein möchte. Zwei Drittel wünschen sich mehr Maßnahmen gegen die Kriminalität.

„Bei Oberösterreichern ab 60 Jahren, die in der Stadt bzw. alleine leben, gibt es überdurchschnittlich häufiger Plätze in der Wohnumgebung, die alleine ungern besucht werden, als bei ihren soziodemographischen Gegengruppen“, heißt es zudem in der brisanten Studie.
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V.l.: v.l.: Landesgeschäftsführer Mag. Franz Ebner, Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer, Jasmin Reiter (Sicherheitskoordinatorin Linz-Land), DDr. Paul Eiselsberg (IMAS), Landespolizeidirektor Andreas Pilsl, B.A. M.A., Landespolizeidirektor-Stv. Mag. Dr. Alois Lißl, Abg. z. NR Karl Mahrer, B.A. (Polizeisprecher der ÖVP im Parlament)

Neue Sicherheits-Initiative

Der Seniorenbund OÖ, dessen Landesobmann der oberösterreichische Ex-Landeshauptmann a.D. Dr. Josef Pühringer (ÖVP) ist, hat deshalb die österreichweite Initiative „Gemeinsam.Sicher“ gemeinsam mit der Polizei auf den Weg gebracht. Demnach soll es in allen Polizeiinspektionen einen Polizisten mit der Funktion als Sicherheitsbeauftragter geben.

Als solcher soll er sich um die Probleme seines Rayons kümmern. Bürger könnten sich an ihn wenden. Es solle so auch ein Beitrag zur Sicherheit im unmittelbaren Umfeld geleistet werden können, heißt es seitens des Seniorenbundes OÖ.