17.500 Warnwesten werden in den ersten Schulwochen allen oberösterreichischen Schulanfängern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Schule hat in Oberösterreich wieder begonnen: Taferlklassler sind dabei auf dem Schulweg oft erstmals auf sich alleine gestellt. Auch wenn der Weg die Wochen vor Schulbeginn fleißig geübt wurde, birgt der Straßenverkehr dennoch viele Gefahren!

Ablenkung und fehlendes Einschätzungsvermögen des ungewohnten Straßenverkehrs schaffen für die Kinder zusätzliche Risiken. Zudem tun sich Kinder schwer, mehrere Dinge gleichzeitig wahrzunehmen. Die Fähigkeit für eine sichere, selbständige Teilnahme am Verkehr entwickelt sich laut Experten erst mit 12 bis 14 Jahren.

„Sichtbar sicherer“ auf dem Schulweg

17.500 Kinderwarnwesten werden in den ersten Schulwochen deshalb allen oberösterreichischen Schulanfängern kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Westen werden durch die Polizei im Rahmen der Verkehrserziehungstage in den Volksschulen direkt an die Kinder verteilt. Das Tragen einer Warnweste erhöht die Sichtbarkeit um ein Vielfaches, ist aber nur ein Teil der Lösung. Zusätzlich ist es notwendig, dass die Kinder für die lauernden Gefahren sensibilisiert werden und das richtige Verhalten am Schulweg geübt wird.

Warnwesten als ständiger Begleiter

„Die meisten Kinder sind als Taferlklassler auf dem Weg zur Schule erstmals auf sich alleine gestellt. Auch wenn Eltern den Schulweg mit ihren Kindern in den letzten Wochen vor Schulbeginn vorbildlich und fleißig üben, können die Kinder die Gefahren im Straßenverkehr oft noch zu wenig einschätzen.

schulweg warnwesten oberösterreich

Reflektierende Warnwesten sollen deshalb zum ständigen Begleiter der Kinder gehören, damit die Kinder von den Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern so bald als möglich gesehen werden. Mit den Warnwesten leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Kinderunfallverhütung“, sind sich Familienreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner, Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner und Sicherheits-Landesrat Elmar Podgorschek einig.

Sie bedanken sich bei den Kooperationspartnern für die Unterstützung.