OÖ Vorreiter bei Schüler-Verkehrssicherheit 1

Auf den Vorstoß des VCÖs, nach Südtiroler Vorbild eine halbe Stunde vor und nach dem Unterricht ganze Straßenzüge bei Schulen zu sperren, um damit für mehr Sicherheit der Schüler auf dem Schulweg zu sorgen, reagiert nun LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und verweist auf die in Oberösterreich bereits im Jahr 2013 gestartete Initiative des OÖ Familienreferates mit der Einführung von sogenannten „Elternhaltestellen“.

Die Idee der „Elternhaltestellen“

„Elternhaltestellen haben den Hintergrund, die Elterntaxis vom Schuleingang wegzubringen. Denn dort herrscht eine besonders hohe Gefahrensituation für die Kinder, wenn Eltern und Busse gemeinsam bei der Schule halten. Darüber hinaus möchten wir mit dieser Initiative die Kinder zu mehr Bewegung im Alltag animieren. Deshalb halte ich persönlich wenig von Vorschriften, wie beispielsweise einem temporären Fahrverbot vor den Schulen“, sagt Familienreferent Manfred Haimbuchner.

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Vielmehr sollen Maßnahmen und Anreize für die Kinder und Eltern geschaffen werden, um den Fußweg wieder attraktiver zu machen.

Projekt startete 2013 – 32 Gemeinden machen bereits mit

Das Projekt „sicher bewegt – Elternhaltestelle“ startete 2013 in sechs Gemeinden und konnte seither erfolgreich weitergeführt werden. Bereits 32 Gemeinden in Oberösterreich werden heuer daran arbeiten, Schülerinnen und Schülern mehr Bewegung, Spaß und Sicherheit auf ihrem Schulweg zu Fuß zu bieten.

OÖ Vorreiter bei Schüler-Verkehrssicherheit

Die Erfahrungen aus den Gemeinden zeigen, dass die Kinder aufmerksamer und munterer in der Schule sitzen, wenn sie ihren Schulweg zumindest teilweise zu Fuß zurückgelegt haben. Die Kinder lernen das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Gleichzeitig macht es den Kindern Spaß, mit anderen Kindern selbstständig den Schulweg zu bewältigen.

Erst kürzlich wurde eine der Pilotgemeinden – die Marktgemeinde Wilhering – für das erfolgreich einführte Projekt „sicher bewegt – Elternhaltestellen“ mit dem Gemeindepreis „Kinderfreundliche Verkehrsplanung“ ausgezeichnet.

Beitrag zur Sicherheit und zur Gesundheit der Kinder

„Oberösterreich ist damit einmal mehr Vorreiter in Sachen Kinder- und Familienfreundlichkeit. Ziel des Projekts ‚sicher bewegt – Elternhaltestellen‘ ist, dass Kinder wieder regelmäßig ihren Schulweg eigenständig, zu Fuß zurücklegen. Mit diesem Projekt leisten die Gemeinden einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Kinder am Schulweg.“, betont Haimbuchner. Und schließlich würde auch noch ganz nebenbei etwas für die Gesundheit der Kinder getan…

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