Die FPÖ fordert dringend Maßnahmen der Bundesregierung: Die Kriminalitätsstatistik weist für Oberösterreich eine Steigerung von 61.891 auf 64.604 Straftaten auf. Im Bezirk Steyr sind die Straftaten mit einer Zunahme um 29,8 Prozent geradezu explodiert. Die Politik muss darauf reagieren.

„Für die Sicherheit in Oberösterreich wird dringend mehr Polizeipersonal benötigt. Das wird durch die Kriminalitätsstatistik erneut untermauert. Die Personalsituation bei der Polizei ist nach wie vor angespannt. Oberösterreich ist bei der Anzahl an Straftaten nach Wien und Niederösterreich auf dem traurigen Platz drei. Die Aufklärungsquote ging am zweitstärksten zurück“, kommentiert der oberösterreichische FP-Klubobmann Herwig Mahr die kürzlich veröffentlichten Rohdaten zur Kriminalitätsstatistik 2019.

Jeder dritte Tatverdächtige ist Ausländer

Die Straftaten stiegen in Oberösterreich im Jahr 2019 um 4,3 Prozent an. Die größten Anstiege sind in den Bezirken Steyr (+29,8 Prozent), Freistadt (+22,1 Prozent) und Steyr-Land (+14,6 Prozent) zu verzeichnen. Nur in den Bezirken Grieskirchen, Rohrbach, Kirchdorf und Braunau war ein geringer Rückgang zu verbuchen.

Die Aufklärungsquote sank in Oberösterreich um 1,7 Prozent. „Die Bundesregierung muss außerdem etwas gegen die stark steigende Anzahl der fremden Tatverdächtigen unternehmen. Jeder dritte Tatverdächtige in Oberösterreich ist Ausländer (34,46 Prozent). Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ist das ein erschreckend hoher Anteil. Dem muss mit allen Mitteln entgegengewirkt werden.

Wer in unserem Land leben will, hat sich an unsere Gesetze und Regeln zu halten“, bringt es Klubobmann Mahr auf den Punkt. Im Jahr 2014 gab es in Oberösterreich 10.021 fremde Tatverdächtige, 2019 waren es schon 15.977 (+59,42 Prozent). Zeitgleich sind auch Tatverdächtige mit österreichischen Reisepapieren um +11,39 Prozent gestiegen.