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Eine Geschichte ohne Weihnachts-Happy-End: Anfang September wurde Kellner Norbert H. vor dem Lokal „Spago“ in der Linzer Innenstadt von mehreren Afrikanern krankenhausreif geprügelt, nur weil er einen Streit unter den Schwarzen schlichten wollte („Wochenblick“ berichtete exklusiv).

Die Täter-Suche gestaltete sich trotz der zentralen Lage schwierig.

Bis heute konnte kein Verdächtiger dingfest gemacht werden, bestätigte die Polizei gegenüber dem „Wochenblick“.

Hohe Kosten: Zähne eingeschlagen

Die Behandlungskosten, vor allem für die eingeschlagenen Zähne, verschlangen über 16.000 Euro, auf einem Teil bleibt der 45-Jährige Familienvater nun sitzen – vom wochenlangen Krankenstand ganz zu schweigen.

„Ich habe nach meiner kurzen, halbherzigen Befragung weder von der Polizei, dem Gericht noch jemand anderem jemals wieder etwas gehört. Es kann doch eigentlich nicht so schwer sein, diese Täter zu fassen“, fühlt sich Norbert H. im Regen stehen gelassen.

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Inzwischen geht es Norbert H. wieder besser. Doch der Schock bleibt – und die Teil-Kosten für die Behandlung der Verletzungen.

Nur um Ruhe gebeten

Zur Attacke kam es in der Nacht vom 9. zum 10. September gegen 3.45 Uhr: Im Schillerpark fand das beliebte „Streetfood-Festival“ statt, einige offensichtlich afrikanischstämmige, eine fremde Sprache sprechende Männer lenkten lautstark die Aufmerksamkeit auf sich.

„Was willst du, Ar***loch“

„Ich war gerade dabei, den Gastgarten mit einer Plane abzudecken“, berichtete Norbert H. damals gegenüber „Wochenblick“. Als er die Ruhestörer vernahm, ging er zu ihnen und bat um Ruhe, wollte schlichten.

Doch die drei dunkelhäutigen Männer reagierten aggressiv, beschimpften ihn. „Was willst du, Ar***loch“, hätten sie Norbert H. gesagt.

Zu Boden gestürzt

Wenig später schlugen sie auf ihn ein, der Vater einer 22-jährigen Tochter stürzte zu Boden. Gerade noch rechtzeitig konnte er aufstehen, sich in das Lokal flüchten. „Es waren circa fünf bis sechs Schläge“, erinnerte sich Norbert H. am Telefon.

Linz: Dunkelhäutige prügeln Vater ins Spital, fliehen mit Taxi
Die brutale Attacke fand unmittelbar beim Linzer Schillerpark statt.

Flucht im Taxi

Anschließend flüchteten die drei Täter, stiegen in ein Taxi ein. Ein Security-Mitarbeiter, der auf die Stände des „Streetfood-Festivals“ aufpasste, wurde Zeuge der Brutalo-Attacke. 

Später traf die eilig verständigte Polizei ein, Norbert H. musste ins Unfallkrankenhaus Linz eingeliefert werden.