Abenteuerlich mutet ein Artikel des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ORF an, welcher durch Zwangsgebühren finanziert wird. Darin prophezeien „Experten“ aus NGOs, dass aufgrund der Corona-Krise „massive“ neue Migrationsbewegungen zu erwarten wären. Eine gehypte Pandemie, der hierzulande weniger Menschen zum Opfer fielen als der Grippe, wird zur neuen Ausrede, weshalb Europa erneut mit Armutsmigranten aus aller Welt geflutet werden soll.

Ein Kommentar von Willi Huber

Der Chef der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Halbmond-Gesellschaften (IFRC) sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass sich aufgrund der Corona-Krise „viele Betroffene“ dazu „gezwungen sehen, ihr Land zu verlassen“. Das würde seiner Meinung nach natürlich auch zu Tragödien wie Toten auf See, Menschenhandel und Ausbeutung führen. Dieser Agenturinhalt wurde vom ORF offenbar ohne eigene Rechercheleistung übernommen.

Impfung hilft gegen Arbeitslosigkeit?

Jedenfalls – wer hätte das gedacht – benötigt der Verbandschef der NGOs „dringende Unterstützung“ – und meint damit sicherlich Spendenmillionen. Das wäre „moralisch“ und „wirtschaftlich“ sinnvoll. Dann wird betont, dass die „Verfügbarkeit von Impfstoffen“ ein wichtiger Faktor wäre. Diese Aussage kam aus heiterem Himmel, ohne mit dem zuvor gesagten in einem erkennbaren Zusammenhang zu stehen. Nachdem eingangs betont wurde, dass die Menschen aufgrund des Wegfalls ihrer Lebensgrundlagen ihre Länder verlassen „müssen“, ist der gedankliche Spagat absurd, wie eine Impfung ihnen diese Grundlagen zurückgeben könnte.

Abschließend wurde noch die WHO gelobt, welche einen solchen Impfstoff als „globales öffentliches Gut“ erachten würde – während noch genug Zeit blieb, um die USA zu denunzieren. Diese würde Impfstoffe zunächst für die eigenen Bürger sichern wollen. Also das tun, was jedes vernunftbegabte Wesen macht, um sich und seine Nächsten zu schützen. Für ORF, AFP und IFRC offenbar ein schrecklicher Gedanke – solange es nicht um die eigene Familie geht.

Unverschämte Kampagne

Es ist eine mittlerweile unfassbar dreiste Kampagne, welche den Gebührenzahlern durch vergleichbare Berichte des ORF zugemutet wird. Im Grunde genommen werden ohne Unterlass globalistisch-marxistische Theorien heruntergebetet, wobei es weitgehend irrelevant scheint, wem man sie in den Mund legt. Alles wird in  Schwarz-Weiß-Denken vereinfacht: Migration gut, Migranten arme Opfer, Westen schlecht, Westen muss aufnehmen, Westen muss zahlen. Die Verschränkung der Migrationsagenda mit dem medizinischen Wahnsinn einer globalen Impfung ohne jahrzehntelanger Testphase ist hingegen neu, darf aber auch nicht mehr überraschen.