In seiner Festrede bei der Verleihung der nach einem sozialistischen Gewerkschafter benannten „Otto-Brenner-Preise für kritischen Journalismus“, beklagte Armin Wolf „Schlechte Nachrichten. Zur dreifachen Krise des Journalismus“.

Worunter im Wesentlichen der schwindende Einfluss der Mainstream-Journalisten zu verstehen ist, deren Meinungsmache von einer immer größeren Öffentlichkeit abgelehnt wird.

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„Wochenblick“ sehr erfolgreich

Besonders ärgerte sich Wolf in seiner hier veröffentlichten Rede offensichtlich darüber, dass unter „den zehn österreichischen Medien, deren Postings auf Facebook am häufigsten geteilt werden“, drei FPÖ-nahe Plattformen wären, „die stärkste davon [der „Wochenblick", Anm. d. Red.] auf Platz drei, unmittelbar hinter den beiden großen Boulevard-Zeitungen des Landes.“

Brisant: Laut einer aktuellen Analyse gelang es dem „Wochenblick“ im Oktober und November sogar, große österreichische Boulevardmedien in der Anzahl der Facebook-Teilungen teils deutlich zu überholen.

wochenblick zeitung
Die Zahlen sprechen für sich: Der „Wochenblick“ hat bei der Facebook-Relevanz herkömmliche Boulevardmedien teilweise überholt.

Mehr Teilungen als Boulevard-Mainstream

Roland Trnik von der renommierten Social-Media-Agentur „Spinnwerk“ hat eine Analyse veröffentlicht, laut der unsere Zeitung vom 10. Oktober bis 6. November 2018 mehr Teilungen erreicht hat als beispielsweise der Facebook-Account der „Kronen-Zeitung“ oder der „Heute-Zeitung“ („Wochenblick“ berichtete).