Mit einer Maschinenpistole und weiteren Schusswaffen ausgerüstet überfielen vier „osteuropäische“ Schwerverbrecher einen Internet-Uhrenhändler im deutschen Siegburg. Mit einer Waffe am Kopf musste der Geschäftsmann seinen Tresor öffnen. Sie raubten einen mittleren sechsstelligen Betrag.

Gegen 9.10 Uhr drangen am Dienstagmorgen vier schwer bewaffnete „Osteuropäer“ in die Geschäftsräume eines Internet-Uhrenhändlers im deutschen Siegburg (Nordrhein-Westfalen) ein. Dabei soll es sich um drei Männer und eine Frau gehandelt haben, die sehr gut organisiert auftraten. Sie gingen mit großer Brutalität vor und schlugen den Eigentümer zu Boden. Dann fesselten sie ihn an Händen und Füßen.

Einer der Täter drückte dem Überfallenen eine Pistole mit Schalldämpfer an den Kopf und forderte ihn auf, den Tresor zu öffnen. Nachdem die Osteuropäer auf ihn einprügelten, leistete er diesem Befehl in Todesangst Folge. Die unbekannten Schwerverbrecher erbeuteten Uhren und Schmuck im Wert von mehreren hunderttausend Euro. Als sie die Flucht ergriffen, ließen sie den Händler verletzt und gefesselt am Boden seiner Räumlichkeiten zurück.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Auf der verlinkten Seite finden sich die Täterbeschreibungen sowie Hinweise auf zwei mögliche Fluchtfahrzeuge, einen grauen Audi und einen Peugot SUV 3008. Einer der Täter soll eine Maschinenpistole verwendet haben.