Grausliche Zustände entdeckte der Erhebungsdienst gemeinsam mit der Polizei in der alten Sesselfabrik in der Wiener Straße in Linz. 20 Bettler, darunter fünf Kleinkinder hausten illegal in den alten Räumlichkeiten. Inmitten von Müll und bestialischem Gestank.

Nicht das erste Mal, dass sich derartige Gruppierungen aus Osteuropa dort einnisteten, ist das Haus in der „Bettlerszene“ doch bestens bekannt. Bereits im Vorjahr musste die ehemalige Sesselfabrik geräumt werden, nachdem sie von Bettlerbanden verwüstet worden war.

„So etwas hat in Linz nichts verloren“

Abscheulich: Die Bettlerbande verrichtete die Notdurft direkt neben ihren Schlafplätzen einfach auf den Boden. „So etwas hat in Linz nichts verloren. Ich danke den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz und bin sicher, dass die Bettler auch in den nächsten Monaten bei uns nicht Fuß fassen können“, so der freiheitliche Sicherheitsreferent Michael Raml.

Haus wird demnächst abgerissen

Der Hauseigentümer der Sesselfabrik, „pro mente“ wird das Gebäude voraussichtlich im Juni abreißen lassen, um ein neues zu errichten.