Viele Österreicher erinnern sich, wenn sie an Osttirol denken, an eine verschneite Idylle, in der die Welt noch in Ordnung ist und wo die Menschen ihre Tracht gefühlt nur für ein paar Tage im Jahr gegen das Krampuskostüm tauschen. Dass importierte Gewalttäter auch dort mittlerweile ihr Unwesen treiben, führte ein rabiater Somalier (18) unlängst in Erinnerung.

Der schwarzafrikanische Einwanderer traf am vergangenen Freitagabend offenbar rein zufällig auf einem Parkplatz auf einen 20-jährigen Österreicher. Mit diesem hatte der Migrant noch eine offene Rechnung: Denn der Einheimische hatte vor einiger Zeit gegen den Somalier eine Strafanzeige erstattet. Diese endete damit, dass der Afrikaner ihm eine Schadenswiedergutmachung zahlen musste.

Geld mit Schlagring zurück gefordert

Dieser Umstand ließ diesem allerdings keine Ruhe – und so stelle er den Österreicher zur Rede. Dabei drohte er diesem mithilfe eines Schlagringes, ihm diesen Geldbetrag wieder zu erstatten. Dieses Auftreten schüchterte den Geschädigten dermaßen ein, dass er dem Somalier sein gesamtes mitgeführtes Bargeld in Höhe von 360 Euro aushändigte. Wohl auch weil er Folge leistete, trug er vom beängstigenden Vorfall keine Verletzung davon.

Somalier streitet alles ab – Anzeige auf freiem Fuß

Bei seiner Einvernahme stellte der Somalier die Vorwürfe allerdings in Abrede. Die Ermittlungsbehörden glaubten dem Mann allerdings wohl nicht: Denn über Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck folgte eine Anzeige gegen den Beschuldigten auf freiem Fuß. Es gilt die Unschuldsvermutung.