Ein pädophiler Kasache (30), der derzeit noch dafür im Gefängnis sitzt, ein vierjähriges Mädchen geschändet zu haben, entging in letzter Minute seiner chemischen Kastration. Ursprünglich hätte der Eingriff sechs Monate vor seiner Freilassung durchgeführt werden sollen.

Er sollte der erste Kasache werden, der auf Basis eines neuen Gesetzes, welches im Vorjahr von Ex-Präsident Nursultan Nazarbayev verabschiedet worden war, kastriert werden sollte. Die kasachische Regierung stellte bereits die finanziellen Mittel für 2.000 Cyproterone Injektionen bereit…

Kastration verwandle Lust in Frust

Doch ein Berufungsrichter entschied kurz vor dem Eingriff, dass es im Falle des verurteilten Kinderschänders nicht möglich sei, da die Straftat bereits vor elf Jahren begangen worden war.

Zudem warnte eine Psychologin, dass eine chemische Kastration nur dazu führe, dass Pädophile ihre Lust in Frust umwandeln und schließlich gewalttätig werden würden. Es würde „Hass, Hass auf die Gesellschaft, Hass auf andere Menschen“ geben, so die Expertin.