Wieder einmal wird für Deutschland ein kompletter und harter Lockdown gefordert. Hauptverfechter dieser wenig zielführenden Maßnahme ist Virologe Christian Drosten. Zugleich warnt er auch schon vor den nächsten Wellen – man braucht also nicht glauben, dass die Corona-Pandemie so bald vorbei sein wird.

Zum wiederholten Male fordern Ärzte in Deutschland, allen voran Deutschlands Chef-Virologe und „Playboy“ Mann des Jahres von 2020 Christian Drosten einen neuen und harten Lockdown. Denn die Situation sei „sehr ernst und sehr kompliziert“, so Drosten. Ernst und kompliziert ist die Sache vor allem durch die britische Virusmutation, läßt der Virologe in einem Podcast des NDR das geneigte Publikum wissen. Denn diese britische Mutation erreiche eine Nachweisquote von 90 Prozent und daher brauche es einen Lockdown, um die Dritte Welle aufzuhalten. Diese sei bereits im Anmarsch und habe einen früheren Beginn, als es Modelle vorausgesagt hätten.

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Holzhammer-Methode „Lockdown“

Zudem erklärte Drosten: „„Ich habe das Gefühl, dass wir eigentlich im Moment immer noch die gleichen Werkzeuge benutzen müssen, die wir schon in der ersten Welle benutzt haben.“ Aber es bleibe keine andere Möglichkeit als den Holzhammer – den Lockdown – einzusetzen. Dabei ist der – immer wieder als alternativlos angepriesene – Lockdown keineswegs das Allheilmittel. Dessen Wirksamkeit wird zunehmend in Frage gestellt und auch Studien zeigen, dass Lockdowns keine geeigneten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung sind.

Die nächsten Wellen werden angekündigt

Zudem warnt Virologe Drosten bereits schon vor der Gefährlichkeit anderer Mutationen, genauer den in Südafrika und in Brasilien entdeckten Varianten. Im Moment würden diese zwar in Deutschland nur im ein Prozent-Bereich oder darunter vorkommen und hätten sich auch nicht vermehrt, aber beide Virus-Variationen seien Escape-Viren und könnten dem Immunsystem entweichen. Deshalb sei ihr Vorkommen in Deutschland bisher auch so niedrig, es gebe einfach noch keine Bevölkerungsimmunität. Aber so Drosten: „Diese Varianten kommen nur dann hoch, wenn wir in der Bevölkerung schon eine Immunität haben. Sonst profitieren die nicht von ihren Mutationen.“ Die vierte und fünfte Welle ist also auch schon in Sicht. Aber zum Glück prophezeit der Charite-Virologe auch bereits für den Herbst „Update-Impfstoffe“, mit denen die Escape-Varianten bekämpft und Risikopatienten nachimmunisiert werden können.

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