Der Papst setzt sich stark für Flüchtlinge und Migranten ein, wäscht und küsst ihnen sogar die Füße.

Papst Franziskus erklärte kürzlich anlässlich der Vorstellung seines neuen Buches und Projektes „Die Weisheit der Zeit“: „Lernt Geschichte, auch der Führer begann so, mit der Reinheit der Rasse. Wir sind mitten im dritten Weltkrieg, und selbst die Religion wird ‚deformiert‘ um noch besser hassen zu können.“ Dies berichtet die italienische Wochenzeitschrift „Famiglia Cristiana“. Kritiker betonen, im Rahmen der Vorstellung habe Franziskus einen fragwürdigen Einblick in sein Weltbild gegeben. Die Masseneinwanderung sehe er ohne jede Tatsachengrundlage als umfangreiche Bereicherung für Europa!

Ein Report von Kornelia Kirchweger

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Päpstliche Definition: Populismus ist das Böse

Ohne den Begriff „Populismus“ näher zu definieren, meinte Papst Franziskus: Die jungen Menschen müssten wissen, wie Populismus beginnt: mit dem Säen von Hass. Sie müssten dies verstehen, damit sie nicht denselben Fehler machen.

Wie Populismus entstehe, könne man am Beispiel Hitlers 1922 und 1923 sehen.  Auf die Frage einer Frau im Hinblick auf die Härte, mit der man heute Flüchtlingen begegne, sagte der Papst: Er denke da an Hitler im letzten Jahrhundert, der versprach, Deutschland weiterzuentwickeln. Was er sage, habe aber nichts mit Politik zu tun, sondern mit Menschlichkeit, betonte der Papst.

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Hochrangige Vertreter der Katholischen Kirche setzten sich in der Vergangenheit umfassend für die Masseneinwanderung ein.

Papst: „Europa von Migranten geschaffen“

Migranten willkommen zu heißen, sei ein „biblischer Auftrag“. Man solle sie mit offenem Herzen und offenen Türen begrüßen, man müsse sie aber auch begleiten und vor allem integrieren. Eine Regierung müsse ein offenes Herz für die Aufnahme haben, gute Strukturen für die Integration und auch die Klugheit, zu sagen: bis hierher, aber dann geht es nicht mehr.

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Man solle an das Europa denken, das von „Migranten geschaffen wurde“, die Kulturen vermischten sich, Europa müsse auch daran denken, dass Nord- und Südamerika in schlimmen Zeiten europäische Migranten aufgenommen haben, sagte der Papst.

Dritter Weltkrieg hat schon begonnen

Der Papst forderte Europa zudem auf, die Verantwortung für die jetzige „Notlage“ zu übernehmen. Auch weil bisher die größte Last auf Spanien, Italien, Griechenland und Zypern liege.

Es gebe heute schon ansatzweise den Dritten Weltkrieg – man betrachte nur den Mangel an Menschlichkeit, die Aggression, den Hass, selbst die Verformung der Religion. Hass zu säen sei der Weg zum Selbstmord der Menschlichkeit.