Am Wochenende demonstrierten in Paris 133.000 Menschen gegen das neue Sicherheitsgesetz. Das Gesetz verbietet das Filmen von Polizisten. Viele Franzosen sehen ihre Bürgerrechte durch die Novelle eingeschränkt und die Pressefreiheit gefährdet. Die Demonstrationen mündeten in heftigen Ausschreitungen bei denen sogar der Sitz der französischen Zentralbank in Brand gesteckt wurde.

Neben etlichen Demonstranten und vereinzelten Fotografen wurden 98 Polizisten im Zuge der Ausschreitungen verletzt. 60 Demonstranten wurden festgenommen.

Heftige Ausschreitungen mit Molotow-Cocktails

Sie nennen es einen „Marsch für die Freiheit“: Mit Molotow-Cocktails taten die Demonstranten besonders brutal ihren Unmut kund. Das neue Sicherheitsgesetz würde ihre Bürgerrechte einschränken, befürchten viele Franzosen.

Die Demonstranten zündeten auch Autos an:

 

Zentralbank in Brand gesteckt

Frankreichs Innenminister Gerald Darmanin verurteilte die Ausschreitungen auf Twitter. Die Demonstration richtete sich vor allem gegen das neue Sicherheitsgesetz, das von ihm initiiert wurde. Darmanin gilt als jener Mann, der den Gelbwestenprotesten Einhalt gebieten solle.

Die Filiale der französischen Zentralbank am Platz der Bastille wurde in Brand gesteckt:

Die Brandstifter riefen anti-kapitalistische Parolen und johlten:

Ein Journalist wurde im Zuge der Ausschreitungen von der Polizei verletzt:

 

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