Schwedische Jugendliche nahmen einen ihnen unbekannten Sudanesen auf eine Party mit, nachdem sie ihn beim Feiern kennenlernten. Dann vergewaltigte er eine junge Frau und tötete den Gastgeber, nachdem dieser versuchte, die Frau zu beschützen.

Es sollte ein ausgelassener Abend werden: der 19-jährige Schwede Tommie Lindh zog mit seinen Freunden um die Häuser um ein wenig zu feiern. Dabei lernten sie einen Sudanesen kennen, den sie später auch zum Weiterfeiern in Tommies Wohnung mitnahmen. Was feucht-fröhlich begann, wurde für die Jugendlichen zum Martyrium: Jetzt ist Tommie tot.

Vorbildlich integriert? Er vergewaltigte trotzdem

Bereits 2005 kam Abubaker Mohamad Awad (23) nach Schweden. Er galt dort als vorbildlich integriert, weil er sich in der Schule bemühte und bei McDonalds arbeitete, berichtet die Bild-Zeitung. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, am 9. Mai eine junge Schwedin auf der Party zu vergewaltigen. Gegen 4 Uhr früh waren nur noch Tommie, eine Freundin und der Sudanese anwesend.

„Wenn ich nicht mitmache, wird er mich töten“

So schildert das Vergewaltigungs-Opfer den weiteren Verlauf:

„Ich hatte mich ins Gästebett gelegt, Tommie war in seinem Zimmer. Irgendwann kam Abubaker und zog ein Messer. Er sagte, wenn ich nicht mitmache, wird er mich und Tommie töten.“ Dann folgte ihm die Schwedin ins Klo und wurde dort vergewaltigt. Tommie, der die Hilfeschreie seiner Freundin hörte, wachte auf und eilte ihr zu Hilfe.

Polizei nahm Anruf nicht ernst

Mehrmals riefen Tommie und die Frau die Polizei – doch niemand kam. Wie sich später herausstellte, notierte die Beamtin, die den ersten Anruf entgegennahm „nicht glaubwürdig“. Das Vergewaltigungsopfer macht der Polizei schwere Vorwürfe. Ein rasches Einschreiten der Behörden hätte schlimmeres verhindern können.

Sudanese nahm Polizei nicht ernst

Er habe die Anrufe bei der Polizei gleichgültig mitangehört, schildert das Opfer später. Als der 23-jährige Sudanese bemerkte, dass die Polizei ohnehin nicht zu kommen scheint, er also nichts zu befürchten habe, stach er auf Tommie ein.
Stunden später wurde der Sudanese doch noch festgenommen, zu einem Zeitpunkt als Tommie bereits tot war. Abubaker soll später in die Polizeikamera gelacht haben und am Foto das Victory-Zeichen gezeigt haben.

Während Tommie verblutete, vergewaltigte er sie erneut

Der 23-jährige Sudanese habe nur gelacht und gesagt: „Ja, jetzt hab ich ihn getötet.“ Während Tommie langsam verblutete, vergewaltigte der Sudanese die junge Frau ein zweites Mal. Sie hatte die ganze Zeit über Todesangst.

Der Schwedin wurden 20.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Sie macht der Polizei schwere Vorwürfe: Wäre die Polizei eher gekommen, könnte Tommie noch leben. Das Verhalten der Beamten wird von der Exekutive derzeit intern untersucht.