Mega-Wirbel im beliebten Golfclub Fontana (NÖ)! Bei der Geburtstagsfeier von Manager Sigi Wolf kam es am Samstagabend offenbar zu einem heftigen Streit zwischen dem ÖVP-Boss Sebastian Kurz und dem umstrittenen Austro-Popper Rainhard Fendrich.

Pikant: Unter den 300 Party-Gästen befanden sich laut Medienberichten neben Kurz auch weitere hochrangige Politiker, darunter ÖVP-Justizminister Wolfgang Brandstetter sowie Ex-FPÖ-
Justizminister Michael Krüger.

Fendrich sollte laut einem Insider nur auf der Bühne spielen – doch der Austro-Popper nutzte die Gelegenheit zu einer umfangreichen Polit-Stellungnahme, wetterte gegen Schwarz-Blau.

Regierungsbildung „Frechheit“

„Er hat zu Sebastian Kurz gesagt, dass er seine Regierungsbildung als Frechheit empfindet, dass er Van der Bellen zum Bundespräsidenten gewählt hat und er nichts von den Blauen hält“, berichtete der Promi-Insider dem Netz-Portal „oe24“.

Viele Gäste hätten daraufhin mit Empörung reagiert. Wolfs Aufforderung, sich bei Kurz zu entschuldigen, sei Fendrich nur widerwillig nachgekommen.

Polit-Referate bei Sommerkonzert

Der Eklat sei jetzt Gesprächsthema unter Österreichs Politikern.

Bereits zuvor hatte der umstrittene Austro-Popper mit politischen Stellungnahmen für Irritationen gesorgt. Beim Linzer Krone-Fest im Sommer enttäuschte er viele Fans, weil er zwischen seinen Liedern langatmige Polit-Referate hielt!

Fendrich - Anti-FPÖ bringt Quote
Während des Bundespräsidenten-Wahlkampfs hat Fendrich aus seinen Sympathien für Van der Bellen kein Geheimnis gemacht.

Mit Klage gedroht

Vor allem aus seiner Abneigung gegen die FPÖ macht Fendrich kein Geheimnis. Er wollte sogar verbieten lassen, dass die Freiheitlichen einzelne Textzeilen seines Liedes „I am from Austria“ verwenden dürfen.

Er drohte deswegen 2014 öffentlich mit einer Klage! Der jetzige Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner reagierte damals schockiert, hatte wenig Verständnis für Fendrichs Agitation:

Auch während des Bundespräsidenten-Wahlkampfes äußerte sich der Musiker politisch, wollte seinen Fans offenbar die Wahlentscheidung abnehmen.

Wahlkampf-Hilfe für VdB

Fendrich hatte seinen beliebten Hit „I am from Austria“ plakativ Alexander Van der Bellen für den Wahlkampf zur Verfügung gestellt. Einige Fans reagierten im November 2016 stinksauer. Auf Facebook ergoß sich ein wahrer Shitstorm über den Musiker.

Bereits zuvor hatte Fendrich Sympathien für Van der Bellen angedeutet. Während viele unpolitisch oder Pro-Hofer gesinnte Fans erst darüber hinwegsahen, erregte die offizielle musikalische Unterstützung nun umso mehr deren Unmut.

Frustrierte Fans erklärten sogar öffentlich, Fendrichs CDs entsorgen zu wollen! („Wochenblick“ berichtete)

Nach Fendrichs VdB-Unterstützung: Fans wollen CDs entsorgen

 

Langjähriger Drogenkonsum

Bereits durch seinen langjährigen Drogenkonsum sorgte der Austro-Popper für Wirbel. So gestand Fendrich unter anderem, 15 Jahre lang gekokst zu haben.

Der Austro-Popper wurde zu einer Strafe in Höhe von 37.500 Euro verurteilt.