Diesen Mittwoch hat der FPÖ-Boss Heinz-Christian Strache beim politischen Aschermittwoch der rechtskonservativen „Alternative für Deutschland“ (AfD) im niederbayrischen Osterhofen gesprochen. Er betonte vor einem vollen Zelt die Partnerschaft mit der AfD, sparte nicht an Kritik gegenüber der Merkel-Regierung.

Monopole werden aufgebrochen

Zugleich übte der FPÖ-Boss scharfe Kritik an den etablierten Medien. Zugleich begrüßte er es, dass mit der AfD diese etablierten Medien- und Parteikartelle aufgebrochen werden würden. Es sei keinesfalls unmöglich, dass die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry auch einmal deutsche Kanzlerin wird.

„Endlich wieder fürs eigene Volk da sein“

Auch die deutsche Regierung müsse – ebenso wie die österreichische – endlich wieder für das eigene Volk da sein. „Wenn Du Mitglied in der AfD bist, hast Du keine Vorteile zu erwarten. Aber Du kannst Dich jeden Vormittag im Spiegel anschauen“, unterstrich Strache.

Zugleich übte Strache deutliche Kritik an Merkel. Sie habe „Verrat an der eigenen Bevölkerung“ begangen, betonte er. Strache legte nach: „Merkel hat den Haustürschlüssel bereits in Brüssel und Washington abgeliefert. Merkel ist die Hausverwalterin Deutschlands. Man kann einen Hausverwalter aber kündigen und eine neue einsetzen.“

Europaweit sei endlich ein wichtiger Wandel zu erkennen, Strache unterstrich in diesem Zusammenhang die Partnerschaft mit der italienischen Patrioten-Partei „Lega Nord“. „Dem System liegt die Angst in den Knochen“, unterstrich er.

„Fake News“ von der Regierung?

Zugleich kritisierte der FPÖ-Boss Österreichs Regierung und die politischen Eliten der EU für „Fake News“, die diese verbreiten würden. Für den ORF seien gerade einmal „Müllgebühren“ gerechtfertigt, aber keine hohen Zwangsgebühren.

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Immer mehr „Fake News“ sind in den Medien im Umlauf. Doch wie soll man mit diesem Phänomen umgehen? Zu dieser Frage hat der „Wochenblick“ am 9. März in Linz eine Veranstaltung organisiert.

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