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In seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz) bezeichnete US-Präsident Donald Trump die Presse unter anderem als „Fake“. Ein paar anwesende Journalisten, die sich offenbar angesprochen fühlten, setzten daraufhin zu kaum wahrnehmbaren „Buh“-Rufen an.

Weil der ARD-„Tagesschau“ die aktuellen Buh-Rufe offenbar nicht genug waren, drehten sie diese kurzerhand einfach lauter.

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Doch es kommt noch besser: Die Tagesschau gibt den Fake offen zu und verteidigt ihn sogar mit dem Argument, es handle sich um „journalistische Präzision“.

Buh-Rufe lauter gedreht

In seiner Rede sagt Trump wörtlich: „It wasn’t until I became a politician that I realized how nasty, how mean, how vicious, and how fake the press can be.“

Erst als Politiker habe er realisiert, wie hinterhältig, gemein, bösartig und falsch die Presse sein kann.

Das gefiel nicht allen anwesenden Journalisten. Allerdings waren die Unmutsäußerungen der „Betroffenen“ kaum wahrzunehmen. Die ARD-Tagesschau dreht deshalb den Ton einfach lauter, wie in folgendem Video sehr offensichtlich zu hören ist:

Twitter-Nutzer sind entsetzt

Twitter-Nutzern fällt die Hochpegelung des Tons schnell auf und sie kritisieren die „Zurechtbiegung“ des Videos scharf.

So schreibt etwa ein User: „Merkt Ihr noch was? Ihr bestätigt genau das, was Trump Euch allen vorwirft.“

Auch „BILD“-Chefredakteur Julian Reichelt äußert sich kritisch in Richtung „Tagesschau“-Chefredakteur Kai Gniffke: „Die @tagesschau hilft ein bisschen nach, damit Buh-Rufe gegen Trump lauter und deutlicher zu hören sind. Klare Grenzüberschreitung bei einer Nachrichtensendung, lieber @KaiGniffke. Und schwer vorstellbar, dass Sie dasselbe bei Applaus getan hätten.“

„Tagesschau“ findet es nicht schlimm

Anschließend antwortet die „Tagesschau“. Sie gibt die Bearbeitung nicht nur zu, sondern ist sogar der Meinung, richtig gehandelt zu haben, da die wenigen Buh-Rufe nicht genug zu hören waren.

„Journalistische Präzision“

Anschließend verteidigt die Tagesschau das ganze Manöver noch in einem Blogeintrag. Es würde sich demnach nicht um Manipulation handeln, sondern um „journalistische Präzision.“

Die Veränderung eines Videotons soll also „journalistisch präzise“ sein, nicht etwa die exakt identisch Wiedergabe des Ereignisses, genauso wie es real stattfand, interpretieren nun Nutzer diese Stellungnahme.

Trump wurde beklatscht!

Diese Argumentation ist besonders deshalb wirr, weil im ungeschnittenen Gesamtvideo klar zu sehen ist, dass Trump am Schluss seiner Rede von einem Großteil der Menge beklatscht wurde und sogar „Standing Ovations“ erhielt:

Fake News gegen Trump

Im Spezialmagazin „Journalisten packen aus: Warum wir nicht die Wahrheit sagen dürfen“ arbeitete der „Wochenblick“ etliche Fake News auf, die besonders im vergangenen US-Präsidentschaftswahlkampf von den amerikanischen Mainstream-Medien gegen Donald Trump verbreitet wurden.

Und die europäischen Medien übernahmen diese Lügen oftmals eins zu eins. Wie auch damals scheinen die Mainstream-Medien wie im vorliegenden Fall mit den Fakes munter weiterzumachen.