Foto: Wochenblick; Screenshot Spiegel / Bildkomposition "Wochenblick"

Unser „Wochenblick“-Bericht „Merkel hofft auf 12 Millionen Einwanderer“ stieß nicht nur auf Zustimmung. Kurze Zeit nach der Veröffentlichung kursierte ein Sujet durch die Sozialen Medien, wonach unser Artikel eine Falschmeldung sei. „Spiegel Online“ versuchte sich als Aufdeckermedium und behauptete, vermeintliche „Fake News“ widerlegt zu haben. Der richtige Video-Faktencheck vom „Wochenblick“ zeigt: Der Bericht ist selbstverständlich wahr.

Angebliche Widerlegung

Im Faktencheck des „Spiegel“ heißt es: „Die Bundesregierung vertuscht keinen Flüchtlingsplan, sondern hat die langfristige Bevölkerungsentwicklung für Deutschland schätzen lassen.“

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Unser Artikel würde „das Ergebnis der Studie auf wenige Zahlen beschränken“ und den „wissenschaftlichen Kontext“ aussparen. Unser Artikel würde suggerieren, „dass in Deutschland geborene Menschen von Zuwanderern verdrängt werden. Dafür gibt es keine Fakten-Grundlage.“

Das Zitat liegt vor!

In der Demografiebilanz, herausgegeben vom deutschen Innenministerium, heißt es aber wörtlich: „Aus bevölkerungswissenschaftlicher Sicht erscheint auch eine höhere dauerhafte Zuwanderung von 300 000 möglich.“

Mit Hilfe dieser 300.000 Migranten pro Jahr soll die multikulturelle Bevölkerung in Deutschland konstant auf 80 Millionen gehalten werden. Bis zum Jahr 2060 werden das dann planmäßig und kalkuliert mindestens 12 Millionen Einwanderer sein.

 

Keine Geheimhaltung?

Tatsächlich, so der „Spiegel“, hätte die Regierung den Plan auch nicht geheim gehalten:

Mehrere Nachrichtenseiten, darunter die „Rheinische Post“ und SPIEGEL ONLINE, griffen die Demografie-Bilanz der Bundesregierung auf. „Es gab kein Schweigen der Medien.“

Eine primitive Google-News-Suche zeigt jedoch: Nur sogenannte „Alternativ-Medien“ haben kritisch über die Demografie-Bilanz berichtet. Was haben aber die zwei „Ausreißer“ Rheinische Post und Spiegel geschrieben? Vor den Auswirkungen und den realen Szenarien haben die genannten Medien jedenfalls nicht gewarnt. Die „Rheinische Post“ verkündet: „Die Demografie-Krise fällt aus“ und der „Spiegel“ selbst freut sich: „Bevölkerungszahl könnte bis 2060 stabil bleiben“.

Das heißt: In einem Land mit über 80 Millionen Einwohnern und einer unendlich riesigen Medienlandschaft berichten über eine Demografie-Bilanz, die eine jährliche Zuwanderung von 300.000 nach Deutschland in Betracht zieht, nur zwei (!) Medien – und das noch mit positiven Schlagzeilen.

Was wirklich wichtig ist

Worüber zu diesem Zeitpunkt wirklich intensiv berichtet wurde zeigt eine weitere Google-News-Suche: Der Eklat im „Promi-Dinner Dschungelamp Spezial“: Die ganze deutsche Medienlandschaft war mit Berichten über dieses fulminante Ereignis übersät – ganz im Gegensatz zur Demografie-Bilanz. Der Umstand, dass 12 Millionen Einwanderer nach Deutschland gelockt werden sollen, war offenbar keine Schlagzeile wert.

Zusammengefasst: Ein schriftlich verfasster Plan, über dessen Inhalt und Auswirkungen in der Medienlandschaft eisern geschwiegen wird, ist ein Geheimplan. Und wenn ein Volk innerhalb weniger Jahre ohne demokratische Zustimmung mit 12 Millionen Einwanderer überrannt wird, ist kritisches Hinterfragen gerechtfertigt.

 

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