Eine wahrlich interessante Polit-Posse zeichnet sich um das geplante LASK-Stadion in Pichling ab. Während hinter den Kulissen schon alles auf den geplanten Standort am Rande des Pichlingers Sees hinausgelaufen war, wurde jetzt im Linzer Gemeinderat einstimmig (!) beschlossen, dass sich der Verfassungsausschuss mit der Materie befassen soll.

Damit läuft alles darauf hinaus, dass die von den NEOS geforderte Volksbefragung auch wirklich kommen wird. Damit kann auch der 2016 aus der Partei ausgetretene, aber nach wie vor als Fraktionsobmann tätige NEOS-Politiker Lorenz Potocnik einen Etappensieg für sich verbuchen.

NEOS schlagen sich auf Seite der Gegner

Der Linzer Politiker, den Bekannte als „Bobo“ bezeichnen, hat das Thema Populismus für sich entdeckt: Wie schon zuvor beim Wimhölzel-Hinterland schlug er sich auch beim LASK-Stadion auf die Seite der Gegner des geplanten Vorhabens. Somit beackerten die NEOS ein Feld, um das sich eigentlich jene im Vorfeld hätten kümmern sollen, die den LASK bei seinem Stadion-Vorhaben unterstützen.

Gezielte Falschinformationen im Internet

Dann hätte man den Anrainern und Badegästen des Pichlinger Sees viele ihrer berechtigten Sorgen nehmen können, die teilweise durch gezielte Falschinformationen im Internet hervorgerufen wurden. Denn falls es bei einer Bürgerbefragung zu einem Nein und damit einer weiteren Verschiebung des Projekts kommt, könnte das Thema LASK-Stadion als peinliche Polit-Posse enden…