jean claude juncker ruanda
Das unzensierte Video sorgt für blankes Kopfschütteln.

Vor 25 Jahren fand in Ruanda ein bestialischer Völkermord unter Schwarzafrikanern statt: Rund 800.000 Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Vor wenigen Tagen gedachte Ruandas Präsident Paul Kagame gemeinsam mit seiner Frau und internationalen Politikern den Horror-Ereignissen. Was Mainstream-Medien bisher eisern unter den Tisch kehren: Der umstrittene EU-Präsident Jean-Claude Juncker (christdemokratische EVP) leistete sich am Völkermord-Denkmal von Gisozi eine pikante diplomatische Panne!

Ein Kommentar vom Stellvertretenden Chefredakteur Johannes Schüller

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Helferin verhinderte Schlimmstes

Zu dem empfindlichen Fauxpas kam es, als der laut eigenen Angaben an „Ischias“ erkrankte Juncker gemeinsam mit mehreren afrikanischen Politikern und Kagames Frau Jeannette Nyiramongi Kagame dort eine Flamme entzünden wollte. Ein pikantes Video zeigt, wie Juncker dabei beinahe die „First Lady“ von Ruanda in Flammen setzte!

Dem Video ist deutlich zu entnehmen: Als Juncker seine Fackel in die Flammen hält, dreht er sich mit dem lichterloh brennenden Stab um, hält diesen in unmittelbarer Nähe zur Präsidenten-Gattin! Diese sprang einen großen Schritt zurück, eine beherzt eingreifende Helferin ergriff Junckers Arm mit beiden Händen. Nur knapp konnte offenbar verhindert werden, dass Kagames Kleidung in Flammen aufging und lichterloh brannte!

Mainstream-Medien schnitten es heraus

Der alarmierende Afro-Fauxpas, bei dem Juncker sich offenbar im Zustand der Verwirrtheit befand, wurde bisher in den Mainstream-Medien ausgespart. Ein Video der kenianischen Zeitung „Daily Nation“ zeigt indes die Peinlich-Szene:

Vorwurf Vertuschung und Zensur

Der renommierte Journalist und Publizist Jürgen Fritz analysierte die Berichterstattung vieler Mainstream-Medien zum Gedenken in Ruanda hier akribisch. Das Resultat: Die peinliche Szene wurde offenbar sowohl bei einem öffentlich-rechtlichen, durch Zwangsgebühren finanzierten Bericht als auch internationalen Video-Berichten herausgeschnitten. Medien-Experten werfen den etablierten Fernsehsendern nun Vertuschung und Zensur vor.

Zündelnder Brandstifter?

Angesichts der beklemmenden Erinnerung an den weltweit für Entsetzen sorgenden Völkermord sprechen Netz-Nutzer jetzt von Juncker als einem „gefährlichen Brandstifter“ und „Zündler“. Denn durch seine fragwürdigen Auftritte gefährde der hochrangige EU-Vertreter das Ansehen Europas in der Welt nachhaltig. Dabei handelt es sich beileibe um keinen Einzelfall.

Jean-Claude Juncker ischias ruanda
Muss sich zunehmend Alkohol-Vorwürfe und Amtsunfähigkeit vorwerfen lassen: EU-Komissionspräsident Jean-Claude Juncker.

Juncker spricht von „Ischias-Anfällen“

Es war nicht das erste Mal, dass Juncker wankte. Erst beim NATO-Gipfel im Juli musste der stolpernde Luxemburger von anderen Teilnehmern aufgefangen und gestützt werden. Wenig später sah man Juncker in einem Rollstuhl, wie er in das Tagungsgebäude geschoben wird.

Junckers Büro sprach damals von einem „akuten Krampf“. Der Kommissionspräsident soll an chronischen Rückenschmerzen leiden und immer wieder sogenannte „Ischias-Anfälle“ bekommen („Wochenblick“ berichtete). In extremen Fällen könne dies zu einer Lähmung der Beine führen, hieß es damals.

„Wir wissen alle, dass es Gin ist“

Brisant: In EU-Kreisen soll es ein offenes Geheimnis sein, dass der Kommissionschef gerne Gin und Sekt trinkt. „Wann immer ein Assistent dem Kommissionschef ein Glas Wasser bringt, wissen alle, dass es Gin ist“, wurde der französische EU-Korrespondent Jean Quatremer in der britischen Zeitschrift „The Spectator“ zitiert. Medizinische Belege für ein Alkoholproblem Junckers sind offiziell nicht bekannt.