Mehr als 30 minderjährige Mädchen soll ein Mann (50) aus dem Großraum Wels zu Online-Sex gezwungen haben. Eine Elfjährige aus Deutschland brachte die Beamten auf die Spur des Perversen. Auch seine eigene Tochter erhebt schwere Vorwürfe!

Mit Fake-Profilen hatte der 50-Jährige im Internet nach kleinen Mädchen gesucht. Hatte ein Opfer Vertrauen gefasst, verlangte der Familienvater, dass sie von sich selbst Pornofilme dreht oder online geschlechtliche Handlungen vollzieht…

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Rund 30 Opfer ausgeforscht

Tat das Opfer nicht was er wollte, erpresste er es, indem er sagte, er würde gefälschte Porno-Bilder vom Mädchen hochladen. Diese Mache funktionierte in vielen Fällen tatsächlich. Erst eine Elfjährige aus Chemnitz machte nicht mit und alarmierte ihre Mutter, die die Polizei verständigte.

Und so kam der Fall zum Landeskriminalamt Oberösterreich, wo man in einjähriger Ermittlungsarbeit rund 30 Opfer ausforschte. 18 sind namentlich bekannt.

Tochter klagt an

Während der Ermittlungen wandte sich auch die Tochter des Täters an die Beamten. Ihr Vater habe sie im Alter von vier Jahren zu sexuellen Handlungen verleitet. Diese Tat bestreitet der 50-Jährige, für den in allen Fällen die Unschuldsvermutung gilt. Der Mann wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels wegen Tatbegehungsgefahr festgenommen und in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Im Zuge seiner Befragungen zeigte sich der Beschuldigte weitgehend geständig.