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Immer absurdere Kon­s­truk­­te sollen für angeblich gerechten Sprachgebrauch sorgen. Der konservati­ven Wochenzeitung „Junge Freiheit“ reicht es: Sie startete eine Petition, die sich für die Rückkehr zum „bewährten Deutsch“ und ein Ende des Genderns stark macht. Link zur Petition der Jungen Freiheit.

Unter dem Vorwand der „Geschlechtergerechtigkeit“ kämen von Medien über Behörden und Bildungseinrichtungen bis hin zu Kirchen „immer öfter lächerliche Sprachgebilde“ zum Einsatz. Dort gäbe es häufig gar einen Gender-Zwang – und zwar ohne jede demokratische Legitimation. Dies geschähe „allein unter dem permanenten Druck linker Lobbygruppen“, die damit einen „ideologischen Umerziehungsauftrag“ umsetzen wollten. Resultat seien etwa absurde Anreden „wie ‚Profssx‘ (gender-gerecht für Professor) oder durch eine kurze Pause mitgesprochene Gender-Sternchen für Personen, die sich zu keinem der beiden Geschlechter zugehörig fühlen.“

„Gefahr für deutsche Sprache“

Dem Sprachwissenschafter Peter Eisenberg zufolge seien solche Experimente sogar eine „Gefahr für die deutsche Sprache.“ Dabei habe das reguläre Deutsche „alle Möglichkeiten, Frauen sichtbar zu machen“, ohne auf krude Gender-Formen zurückgreifen zu müssen. Die Petition soll am Ende den Vertretern der betroffenen Einrichtungen übergeben werden. Bereits jetzt ist klar: Sonderlich beliebt ist die Gender-Sprache nicht –in drei Wochen zeichneten weit über 22.500 Bürger.