Am heutigen Samstag fand am Brunnenmarkt in Wien-Ottakring ein Gedenken für Maria E. statt, die am 4. Mai 2016 dort von einem mehrfach vorbestraften Afrikaner, der eigentlich bereits hätte abgeschoben werden müssen, mitten in der Nacht auf ihrem Arbeitsweg brutal mit einer Eisenstange ermordet wurde. Linksextreme Chaoten hatten damit aber ein Problem und agitierten gegen die Veranstaltung. 

Gerade angesichts der gegenwärtigen politischen Debatte über Frauenmorde ist der Fall besonders pikant: Denn der brutale Mord an Maria E. ist fünf Jahre nach der grausamen Tat weitgehend aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden. Dabei stellten Gutachter seinerzeit eklatantes Behördenversagen fest. Aber es erinnert kein Denkmal an sie, die Stadt Wien drohte dem Witwer einige Zeit nach dem Tod seiner Lebensgefährtin sogar an, die Gemeindewohnung zu kündigen, weil er mangels Heirat formal kein Hinterbliebener sei. Vor all diesen Ungerechtigkeiten mobilisierte eine patriotische Gruppe nun zum neuerlichen Gedenken, um die Erinnerung am Leben zu halten.  Wochenblick war vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Polizei sperrt Zugänge – Antifa agitiert gegen Gedenken

Das Gedenken war für 18:30 Uhr am seinerzeitigen Tatort anberaumt – und fand auch statt. Mehrere dutzend Personen fanden sich vor Ort ein, um Maria E. würdevoll zu gedenken. Einige weitere, die teilnehmen wollten, schilderten dem Wochenblick, dass sie aufgrund von Polizei- und Straßensperren gar nicht oder erst mit erheblicher Verspätung zum Ort des Gedenkens vordringen konnten. Diese Sperren waren auch errichtet worden, da eine große Anzahl von Sympathisanten der linksextremen Antifa sich ebenfalls in Richtung der Trauerkundgebung begab.

Linksextreme versuchen Gedenken niederzubrüllen

Immer wieder schrien sie dabei Parolen, um das Gedenken zu stören, bewarfen die Versammlung sogar mit Knallkörpern. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Dort sorgte sie dann aber nicht dafür, die Störer der Gedenkfeier zu entfernen, sondern kesselte laut Schilderung von Augenzeugen vor allem die Patrioten bei der Gedenkfeier ein.

Nach etwa einer halben Stunde im Kessel wurde die Veranstaltung aufgelöst und die Beamten  eskortierten die Trauernden daraufhin in Richtung U-Bahn-Station. Der zahlreich vorhandenen Antifa gaben sie hingegen Geleitschutz, um weiter durch die Straßen marschieren zu können. Letztere zeigte sich aber nicht dankbar und attackierte die Polizei in der Folge mit Wurfgeschossen, verletzte laut LPD Wien vier Beamte.

Am Donnerstag: Symbolische Aktion gegen Vergessen

Für Aufsehen sorgte bei Passanten und Teilnehmern gleichermaßen, dass sogar ein Polizeihubschrauber über Wien kreiste – und das noch bis nach 21 Uhr, obwohl die Trauer-Kundgebung zu diesem Zeitpunkt längst beendet war. Personen aus dem Umfeld der Organisatoren sprachen trotz der „pietätlosen“ Störungsversuche von einem „würdigen Gedenken“ für die vor fünf Jahren so brutal ermordete Wienerin.

Schon vor einigen Tagen hatte eine rechte Aktivistengruppe in Erinnerung an den Mord ein symbolisches Straßenschild aufgehängt, das an die Frau erinnern sollte. Damit wollten sie laut eigenen Angaben auch ein Zeichen gegen das Vergessen der Opfer importierter Gewalt setzen und auf das zweierlei Maß in der Gedenkkultur hinweisen, die immer nur jene Todesopfer instrumentalisiert, die ins politisch-korrekte Narrativ passen.

Zweierlei Maß bei Protesten gegen Frauenmorde?

Tatsächlich versammelten sich nach der jüngsten Tötung einer Frau in Wien mutmaßlich durch ihren früheren Lebensgefährten erst vor wenigen Tagen zahlreiche Personen gerade aus dem linken – und teils linksradikalen –  Lager, um gegen sogenannte „Femizide“ zu demonstrieren. Dabei konnten sie völlig ungehindert demonstrieren.

Als Patrioten nun wenige Tage später an eine ebenso ermordete Frau erinnern wollten, war dies nicht opportun, was sich im Auftreten der Antifa-Chaoten und der Staatsmacht gleichermaßen zeigte. Kein Einzelfall: Schon vor fünf Jahren, unmittelbar nach dem Mord kam es bei einer Mahnwache zu einer linksextremen Attacke auf Teilnehmer.

Obwohl etwa 50 Antifa-Sympathisanten mit Baseball-Schlägern Jagd auf die Trauernden machen wollten und die Exekutive sogar mit einem Polizeipanzer anrücken musste, schrieb der ORF damals übrigens von „linken Aktivisten“ und „Rechtsextremen“. Auch die drei „Identitären“, die der Staatsfunk bei der Mahnwache identifizieren wollte, waren in Wirklichkeit freiheitliche Jugendfunktionäre.

Weitere Eindrücke vor Ort:

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