Die Infantilisierung vormals mündiger Bürger scheint unumstößlicher Bestandteil der Corona-Maßnahmen zu sein. Anschobers Babyelefant zum Abstandhalten oder die Anweisungen zum richtigen Händewaschen dürften geläufig sein. Um mehr Menschen zum Impfen zu bewegen, gibt es nun „interessante“ Aktionen: Belohnungen, Zuckerln quasi.

Gastbeitrag von Christoph Uhlmann

Pizza oder Hummus?

Die größte Impfskepsis zeigen in Israel die strenggläubigen Juden. In Bnei Brak wird daher versucht, vor allem diese mit Pizza dazu zu bringen, sich den „Schuss“ setzen zu lassen. „Die Ärzte sagen, wir sollen uns impfen lassen und die Rabbiner sagen, wir sollen auf die Ärzte hören. Einige widersprechen, aber wir müssen tun, was die Rabbiner sagen“, lässt uns der junge und jetzt geimpfte Mann im Video mit seiner Pizza in der Hand wissen. In einigen Ikea-Filialen konnte man sich eine Impfung to go abholen und wurde dafür wahlweise mit Pizza oder Hummus verköstigt.

Magst was Süsses?

Für jeden Geimpften gibt es beim US-Doughnut-Riesen Krispy Kreme täglich einen Doughnut mit Zuckerguss – bis Ende des Jahres. Eine bereits verabreichte Impfdosis reicht laut CNN aus und man muss nicht einmal etwas anderes konsumieren.

Joint gegen „Schuss“

Sehr kreativ ist man laut CNN auch im US-Bundesstaat Michigan, um die Zahl der Impfwilligen weiter zu erhöhen. Ein Drittel der Bevölkerung ist bereits durchgeimpft. Und da Marihuana in Michigan legal ist, verteilt die Marihuana-Kette Greenhouse Gras an Geimpfte. Mehr als 10.000 vorgedrehte Joints sollen dort nach der Impfung bereits in Rauch aufgegangen sein.

Für Österreich ist vorerst nur der grüne Impfpass vorgesehen – das Gras auf der anderen Seite ist eben stets grüner.

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