Das Interview mit Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz löste am Samstag wahre Jubelstürme aus. Auf den Stammtischen und in den sozialen Medien gab es breite Zustimmung. Am Montag legt jetzt HC Strache nach!

Tausende Kommentare auf Facebook waren die Folge, als das Netz die frohe Botschaft von den mutigen Worten des Red-Bull-Gründers vernahm.

„Bitte weitermachen!“

Für viele Kommentatoren dürfte es wie eine „Erlösung“ gewesen sein. „Endlich“, schreibt ein Facebook-Fan von Mateschitz, „spricht auch Mateschitz Tacheles.“ Nach Felix Baumgartner und Ferdinand Wegscheider bei ServusTV, beide gesponsert vom Mateschitz-Imperium, kritisiere jetzt der reichste und erfolgreichste Unternehmer des Landes die politisch-korrekte Schickeria. Viele Nutzer fühlen sich bestätigt: „Jetzt ist klar, dass die neue Linie von ServusTV kein Zufall ist!“

Im Interview mit der „Kleinen Zeitung“ benannte Mateschitz die Schuldigen für die derzeitige Krise: „Die Politik, die sich in politischer Correctness ergeht, und eine selbst ernannte sogenannte intellektuelle Elite, bei der man bei bestem Willen weder einen wesentlichen wirtschaftspolitischen noch einen kulturpolitischen Beitrag für unser Land erkennen kann.“

Auf der Wochenblick-Facebook-Seite waren wahre Begeisterungsstürme die Folge.

Auf der Wochenblick-Facebook-Seite waren wahre Begeisterungsstürme die Folge.

Zustimmung bei FPÖ

Während Regierungspolitiker auf Tauchstation gingen, erfreute sich die Opposition am mutig-kritischen Interview. Vor allem die FPÖ und HC Strache bekundeten breite Zustimmung. Strache legt am Montag erneut nach und ruft in Erinnerung: „Im Jahr 2015 habe ich als einziger österreichischer Parteichef gefordert, dass unsere Grenzen sofort zu schließen und danach auch konsequent zu kontrollieren sind! Zum Schutz und zur Sicherheit unserer österreichischen Bevölkerung.“

Auch der stellvertretende Landeshauptmann von Oberösterreich, Manfred Haimbuchner, applaudierte auf Facebook. Ein Zitat aus dem Mateschitz-Interview erreicht auf Facebook mittlerweile schon Kult-Status, wird tausendfach geteilt: „Keiner von denen, die ‚Wir schaffen das‘ gerufen haben, hat sein Gästezimmer frei gemacht.“

„Red Bull“-Chef Dietrich Mateschitz kritisiert den Umgang der Regierung mit der Flüchtlingskrise: „Würde man in einem Unternehmen Fehlentscheidungen dieser Tragweite treffen, wäre man in Kürze pleite.“

Posted by Manfred Haimbuchner on Samstag, 8. April 2017

 

+++
Der Artikel hat für Sie wichtige Neuigkeiten enthalten? Sie wollen keine brisanten Informationen mehr verpassen? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen NEWSLETTER!