Der Ministerpräsident von Ungarn hat einmal mehr klar und deutlich gezeigt, dass ihm sein Land und Volk wichtiger sind, als die Pläne abgehobener Globalisten im fernen Brüssel oder Berlin.

Von Christian Schwochert

So ließ Viktor Orbán vor kurzem im Burgviertel in Budapest eine Tafel mit sieben Gesetzen der nationalen Politik für alle Ungarn anbringen. Auf der Metalltafel ist folgendes zu lesen:

  • Die Heimat besteht nur so lange, solange es jemanden gibt, der sie liebt!
  • Jedes ungarische Kind ist ein neuer Wachtposten!
  • Ohne Stärke ist die Gerechtigkeit nur wenig wert!
  • Uns gehört nur das, was wir verteidigen können!
  • Jedes Spiel dauert so lange, bis wir es gewinnen!
  • Grenzen hat nur das Land, die Nation hat keine!
  • Kein einziger Ungar ist allein!

Missgünstige Töne aus dem Ausland

Orbáns Fidesz-Partei ließ die Tafel sowohl für das Volk als auch zu Ehren des 33. Jahrestages ihrer Parteigründung anfertigen. „Wenn wir in den Spiegel schauen, können wir uns selbst und die sieben Gesetze der ungarischen Nationalpolitik sehen“, heißt es in einer offiziellen Auskunft der ungarischen Regierungspressestelle. Außerdem ist geplant, bald allen Parteimitgliedern einen solchen „Spiegel“ zu geben. Mit seiner Aktion sorgte der ungarische Patriot Orbán nicht nur in Ungarn für Schlagzeilen. Allerdings hielten es viele deutschsprachige Medien wie die Süddeutsche Zeitung kaum für nötig auf den Inhalt der Tafel einzugehen. Stattdessen wurde ein Zusammenhang zu dem ungarischen Reichsverweser Miklós Horthy hergestellt, was die Deutschen wohl abschrecken soll, aber die meisten Ungarn wohl kaum kümmern dürfte.

Linke Propaganda gegen Orbán

Natürlich durfte auch Hitler nicht unerwähnt bleiben, was niemanden wirklich überrascht, wenn er sich näher mit der Süddeutschen-Autorin Cathrin Kahlweit beschäftigt. Als Tochter eines SPD-Politikers und Anti-Russlandberichterstatterin im Ukrainekrieg darf man von ihr wohl kaum Neutralität erwarten. Entsprechend bissig liest sich ihr Artikel gegen Orbáns patriotische Aktion. Nur welchen Zweck hat ein solcher Artikel? Die Ungarn wird er wohl kaum davon abhalten das Ganze gut zu finden; sehr wohl aber die Deutschen, die vermutlich durch derartige Berichterstattungen im Sinne des linken Zeitgeistes davon abgehalten werden sollen so etwas ebenfalls zu wollen.

Ungarn setzt seinen Weg fort

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass Kahlweit Orbáns Coronapolitik kritisiert, während sie zu der BRD-Coronapolitik schweigt. Damit steht sie prima in einer Linie mit all den Journalisten der Mainstreammedien, die Proteste in Russland und Weißrussland bejubeln und gleichzeitig Proteste im eigenen Land verdammen. Nun, Orbán dürfte das wenig kümmern. Er hat mit seiner Aktion noch einmal etwas bekräftigt, was er schon 2020 klar und deutlich sagte. Die eingravierten Gedanken verkündete er bereits bei einer Rede am Trianon-Denkmal im August letzten Jahres. Das Denkmal erinnert an die Gebietsverluste Ungarns nach dem Ersten Weltkrieg. Damals verkündete Orbán die „sieben Gesetze der nationalen Politik des neuen Zeitalters“ und bezeichnete sie außerdem als „Gesetze des Fortbestands und des Überlebens“.