450.000 Euro im Monat für Nehammer-PR

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Wirbel um Kanzler-Ausgaben

450.000 Euro im Monat für Nehammer-PR

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Dieser Betrag von Kurt Guggenbichler erschien zuerst auf AUF1.INFO

Während die österreichische Regierung ihrem Volk bis heute nicht einmal einen Preisdeckel gönnt, schöpft sie selbst mit ihren Getreuen aus dem Vollen und wirft mit Geld ihrer Bürger nur so um sich – zur Befriedigung eigener Bedürfnisse. Nun gibt es Wirbel um die Ausgaben des Kanzlers.

Man gönnt sich ja sonst nichts, könnte der Leitspruch dieser türkis-grünen Polit-Kamarilla sein, die sich alles zugesteht, um gut leben und arbeiten zu können und dabei auch noch schön dazustehen. Über die Luxusausgaben in diesen Krisenzeiten von Umweltministerin Leonore Gewessler wurde bereits im Wochenblick ausgiebig berichtet, nun hat Karl Nehammer die Kritik erneut auf sich gezogen.

Schamlose Steuergeldverschwendung für Kanzler-PR 

So braucht der „Kanzlerdarsteller“, wie er von vielen Leuten genannt wird, weil er in ihren Augen der unfähigste Staatslenker der Zweiten Republik ist, für seinen Stab nicht weniger als 97 Kanzleramtsmitarbeiter sowie sieben weitere Sprecher, von denen er seine Öffentlichkeitsarbeit besorgen lässt, die also sein Versagen als Regierungschef schönreden sollen.

Dieser Aufwand kostet den Steuerzahler mehr als 450.000 Euro im Monat und auch Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, der wie Nehammer der türkisen ÖVP angehört, dürfte einen ziemlichen Erklärungsnotstand wegen seiner zwanzig luxuriösen Auslandsdienstreisen haben, weil man im Moment so gar nichts mehr darüber hört.

Der SPÖ kommen diese Trips jedenfalls seltsam vor und Anfang dieses Jahres sollte es auch eine parlamentarische Anfrage dazu geben, vor allem im Hinblick auf Hotelkosten, Business-Jets und Begleitpersonen.

Justiz ermittelt wegen Untreue gegen Mahrer & Co.

Gegen den ÖVP-Vasallen Harald Mahrer, seines Zeichens WKO-Präsident, ermittelt nun, nach einer Anzeige wegen Untreue und Amtsmissbrauchs gegen ihn und seine beiden Generalsekretäre Karlheinz Kopf und Herwig Höllerer, aktuell die Justiz. Dabei geht es um eine Schadenssumme von 252.211,52 Euro.

Im Visier ist ein im Jahr 2018 abgeschlossener Sonderpensionsvertrag für Kopf, welchen es seit 2012 in der für ihn genehmigten Form gar nicht mehr geben dürfte. Für die Ermittler liegt der Verdacht daher nahe, dass Geld aus der Kammerumlage, das von allen Mitgliedern zwangsweise entrichtet wird, ungesetzlich verwendet wurde. Die erstatte Anzeige betrifft noch weitere zehn Kammerfunktionäre mit Pensions-Sonderregelungen.

Nach Mahrers Worten sind die Vorwürfe haltlos, er räumt aber ein, dass möglicherweise ein Fehler passiert sein könnte. 

Zum Autor: Kurt Guggenbichler war Mitbegründer und Chefredakteur des „Wochenblick“. Sein journalistisches Handwerk hat er bei der „Goslarschen Zeitung“ in Norddeutschland erlernt, wo er acht Jahre lang als Redakteur, Reporter und Kolumnist tätig war. Wieder zurück in seiner Heimat, arbeitete Guggenbichler in der Funktion eines Ressortleiters dann 25 Jahre lang für die „Oberösterreichischen Nachrichten“. Zum Wochenblick wechselte er einige Zeit nach seiner Tätigkeit als Chefredakteur der Tageszeitung „Oberösterreichs Neue“ und für AUF1-Info ist Guggenbichler nun als Nachrichten-Redakteur, Kommentator und Reporter im Einsatz.

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