Afrika: Von der EU unterstützte Flüchtlings-Camps gibt es bereits

Millionen Menschen flüchten

Afrika: Von der EU unterstützte Flüchtlings-Camps gibt es bereits

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26 Prozent der weltweit circa 22 Millionen Flüchtlinge leben in den 49 Staaten von Sub-Sahara-Afrika, zumeist in Flüchtlingslagern ihrer afrikanischen Gastgeberstaaten, die unter anderem Areal und Personal bereitstellen. UNO, EU und andere Organisationen managen und zahlen für die Camps.

Eine Reportage von Kornelia Kirchweger

Internationale Organisationen vor Ort

Größte Akteure der Flüchtlingsbetreuung sind: UNO-Flüchtlingshilfsorganisation (UNHCR), 87 Prozent ihres Budgets kommt von Regierungen, der Rest von Privaten und Sachspenden, wie Zelte, Medikamente oder LKWs. Budget 2017: 7,7 Mrd. US-Dollar. Internationale Organisation für Migration (IOM), eine UNO-Hilfsorganisation für Migrations-Programme. Gesamtbudget 2017: rund 1 Mrd. Schweizer Franken inklusive hoher EU-Beiträge. Hinzu kommt das UNO-Welternährungsprogramm (WFP).

Flüchtlingslager in Kenia und Äthiopien

Nahrungsbereitstellung aus freiwilligen Spenden von Regierungen und Privaten. Budget 2016: fast 6 Mrd. US-Dollar, ein Drittel von den USA, jeweils fast eine Million von EU und Deutschland. – (Inter)nationales Rotes Kreuz. Budget der Österreich-Abteilung 2017: 24 Mio. Euro für Internationale Hilfe, davon 6,8 Mio. für Afrika. Dazu kommen unzählige NGOs, die erneut von UNO, EU, Regierungen, Privaten, Stiftungen und Spenden finanziert werden. Sicherlich zwei Drittel der genannten Budgets kommt aus dem Steuergeld der Industriestaaten.

Große Flüchtlingslager sind in Afrika in Uganda, Kenia, Äthiopien und Tansania. Uganda nahm die meisten Flüchtlinge aus Afrika auf. Laut UNO im Vorjahr über eine Million, fast 70 Prozent davon aus dem Südsudan. Flüchtlinge erhalten Unterkunft, Nahrung, Kleidung und etwas Geld, einen Teil davon als „mobiles Geld“ über Mobiltelefone. Laut UNO-Studie sind Flüchtlingslager ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Gastgeberland.

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