Alarmierender Integrationsbericht: Österreich ist überfremdet

Zwei Millionen mit Migrationshintergrund

Alarmierender Integrationsbericht: Österreich ist überfremdet

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Heute präsentierte Integrationsministerin Susanne Raab den Integrationsbericht 2019. Er bestätigt, was vielen ohnehin längst klar war: Österreich ist stark überfremdet und die Fremden sind obendrein nicht gut integriert.

Die Willkommenspolitik hat Spuren hinterlassen: innerhalb der letzten zehn Jahre stieg der Anteil der Ausländer um ein Drittel. So hat mittlerweile ein Viertel der Österreicher (rund zwei Millionen) einen Migrationshintergrund.

Verheerende Bildungssituation

Österreichs Migranten schneiden vor allem bei der Bildung verheerend ab. So erreichten satte zwei Drittel der Migrantenkinder die Bildungsstandards im Lesen nicht. Das ist wenig verwunderlich: mehr als die Hälfte der Wiener Schüler verwendet Deutsch nicht als Umgangssprache und im gesamtösterreichischen Schnitt sind es auch bereits 26% der Pflichtschüler, die eine andere Umgangssprache als Deutsch verwenden. 

“Gesamtgesellschaftliche Herausforderung”

Die Verantwortung für die fehlende Integration tragen aus Sicht der ÖVP-Ministerin zu einem Gutteil offenbar die autochthonen Österreicher. So stellte sie fest, dass sich vor allem im Zuge der Flüchtlingswelle 2015 gezeigt habe, dass Integration eine “gesamtgesellschaftliche Herausforderung bleibe”, erklärte Integrationsministerin Raab im Zuge der Präsentation.

Der bisherige Kurs soll offenbar beibehalten werden: Das Prinzip “fördern und fordern” durch Deutsch- und Wertekurse habe sich bewährt, zeigte sich die Integrationsministerin überzeugt von der österreichischen Fremdenpolitik.

Haimbuchner: „Integrationsbericht setzt politischer Unfähigkeit ein fragwürdiges Denkmal“

Oberösterreichs stellvertretender Landeshauptmann Manfred Haimbuchner bezeichnete den Integrationsbericht als ein “fragwürdiges Denkmal politischer Unfähigkeit”. Die FPÖ Oberösterreich forciere bereits seit 2010 verpflichtende Integrationsmaßnahmen im Bildungsbereich.

Nur über die gemeinsame Sprache sei ein Miteinander von Aus- und Inländern zu sichern und soziale Spannungen vorzubeugen. Anders sei das Entstehen von Gegengesellschaften nicht zu unterbinden, so Haimbuchner.

Man habe in dieser Position jedoch seitens der SPÖ-Bildungsminister und letztlich auch vonseiten des ÖVP-Bundesministers Fassmann stets Ignoranz und Ablehnung erfahren. So habe “Auch eine entsprechende Petition zur Deutschpflicht in der Schule, die die FPÖ Oberösterreich im Jahr 2018 startete und an das Bildungsministerium richtete, weder beim politischen Mitbewerber noch bei den österreichischen Medien Gehör” gefunden.

“mehr Fakten statt ideologischer, realitätsferner Migrationstrunkenheit”

Als Beispiel für den gelungenen Umgang mit überfremdeten Schulen führt der oberösterreichische FPÖ-Chef die Herbert-Hoover-Realschule in Berlin-Wedding – mit traditionell hohem Ausländer- und Migrantenanteil – an. Dort habe man bereits vor über zehn Jahren die Deutschpflicht am Schulhof eingeführt. Während türkische Verbände und grüne Politiker dagegen protestierten, sei die Regelung von den Schülern selbst hingegen sehr gut angenommen worden.

So zeige sich, “dass die ausländischen Schüler oftmals selbst ein großes Interesse an einer Deutsch-Pflicht haben, weil sie erkennen, dass ihre schulische wie auch berufliche Zukunft maßgeblich am Erwerb der deutschen Sprache hängt.”

In der Integrationspolitik solle daher stärker faktenbasiert und weniger ideologisch motiviert gearbeitet werden. Es sei notwendig, politische Integrationsmaßnahmen nicht an realitätsferner Migrationstrunkenheit auszurichten.

 

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